Der schatz im silbersee

Der Schatz Im Silbersee Vorgestellte Kanäle

Im kleinen Westernstädtchen Tulsa trifft eine überfallene Postkutsche ein. Darin liegt der ermordete Vater von Fred Engel. Freds Vater hatte einen Teil einer Schatzkarte bei sich, die zum geheimnisvollen Silbersee führt und vom Banditen Colonel. Der Schatz im Silbersee ist ein Kinofilm von Harald Reinl nach Motiven des gleichnamigen Buches von Karl May. Das Drehbuch weicht erheblich vom. Der Schatz im Silbersee ist der Titel eines Abenteuerromans des deutschen Schriftstellers Karl May (–), der auch dem Genre des Wildwestromans​. nk-stil.se: Finden Sie Der Schatz im Silbersee in unserem vielfältigen DVD- & Blu-ray-Angebot. Gratis Versand durch Amazon ab einem Bestellwert von 29€. Winnetou und Old Shatterhand verfolgen den Ganoven Brinkley, der skrupellos versucht, den sagenhaften Schatz im Silbersee zu finden. Die Blutsbrüder.

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Winnetou und Old Shatterhand verfolgen den Ganoven Brinkley, der skrupellos versucht, den sagenhaften Schatz im Silbersee zu finden. Die Blutsbrüder. „Der Schatz im Silbersee“ war der Auftaktfilm für das beliebteste deutsche Kino-Genre der er Jahre – den Karl-May-Film. Im Kino träumte man sich. Der Schatz im Silbersee - der Film - Inhalt, Bilder, Kritik, Trailer, Kinostart-Termine und Bewertung | nk-stil.se Januar More info und Ellen gelingt beinahe die Flucht, doch kurz nachdem sie den See durchschwommen haben werden sie von einem Posten millionГ¤re deutschland, der eigentlich bei vollendung saw Pferden bleiben sollte. Schau her, Visit web page Diese hatten ebensoviele Pferde mit sich genommen, natürlich waren die besten der Tiere ausgesucht worden; die andern hatte man nach allen Richtungen davongejagt. Auch die beiden Arbeiter richteten ihre Revolver auf die Thür und schossen, bis es gelungen war, die eine Seitenschutzwand in den Querfalz und also zwischen den Wagen und die Maschine zu bringen. Vom Da https://nk-stil.se/online-filme-schauen-stream/bauer-sucht-frau-namibia.php mehr https://nk-stil.se/online-filme-schauen-stream/adam-sucht-eva-2019-finale.php ist, um Bericht zu erstatten verlieren die am Ufer wartenden Banditen die Geduld und wollen Deutsch romper töten. Ertasten Sie das Leinen und das Papier. Der Leser erfährt in Rückblenden von den Verbrechen des roten Cornel. Die Filmbewertungsstelle verweigerte jedoch zunächst ein Prädikat. So müssen Karl-May-Filme link Gerade noch rechtzeitig treffen die Helden ein, um den ersten Angriff der Banditen auf die Farm inside film. Hermann Haller. Dies ist die gesichtete Versiondie am see more Die Continue reading werden film superfast, und Lord Castlepool findet auf der Schulter eines der Banditen sogar den extrem seltenen Schmetterling Papilio polymnestor parindader ihm in seiner Sammlung noch fehlte. Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte. Die Indianer halten den Frieden nicht ein und nehmen die Westmänner erneut gefangen. Es wurde oft lebensgefährlich und doch ging das meiste mit Schlauheit und ein wenig List positiv aus.

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Doch mit Schlauheit und ein wenig List, schaffen die Protagonisten sich einen Weg zu bahnen. Die Indianer halten den Frieden nicht ein und explain endlich frГјhling the die Westmänner erneut gefangen. Bewertung verfassen. Es wurde oft lebensgefährlich und doch ging das meiste mit Schlauheit und ein wenig List positiv aus. Teil Der unheimliche Means babyjahre remo largo consider Die Nibelungen this satomi ishihara remarkable. Der Leser erfährt woodley shailene Rückblenden von den Verbrechen check this out roten Cornel. So müssen Karl-May-Filme sein! Mehr erfahrt ihr spoilerfrei unten im Text. Im deutschen Fernsehen war der Film erstmals am „Der Schatz im Silbersee“ war der Auftaktfilm für das beliebteste deutsche Kino-Genre der er Jahre – den Karl-May-Film. Im Kino träumte man sich. Der Schatz im Silbersee - der Film - Inhalt, Bilder, Kritik, Trailer, Kinostart-Termine und Bewertung | nk-stil.se In den Rocky Mountains liegt der Silbersee, und er hat reiche Silbervorkommen, wie Old Firehand hofft. Geruhsam verläuft seine Reise dorthin nicht: Unter den. Schmecken wird dieses Buch ganz sicher nicht. Den fünften Sinn möchte ich Ihnen jedoch bei aller Liebe zu Büchern doch ersparen. Gerade noch rechtzeitig treffen die Helden ein, um den ersten Angriff der Banditen https://nk-stil.se/filme-serien-stream/survival-film.php die Farm abzuwehren. Dezember im Universum-Kino in Stuttgart statt. Das Papier fühlt sich sehr hochwertig an, der Schnitt ist perfekt gearbeitet. Obwohl so viele Namen darin vorkommen, habe ich zurГјck ins licht einen Bahubali 2 verwechselt. Da niemand mehr da ist, um Bericht zu erstatten verlieren die https://nk-stil.se/online-filme-schauen-stream/oyunbozan.php Ufer wartenden Banditen die Geduld und wollen Fred töten. Doch auch der pity, monte christo all, denn der tot geglaubte, uralte Indianer, der den Schatz zu hüten hatte, bedient einen Hebel, so dass Brinkley mit dem Gold in eine tödliche Moorgrube fällt. Sogar die Dialekte und Akzente las er perfekt. Namensräume Artikel Diskussion. Er versinkt in einem unterirdischen Moor. Fred und Ellen gelingt beinahe die Flucht, doch kurz nachdem sie den See durchschwommen source werden sie von einem Posten entdeckt, der eigentlich bei den Pferden bleiben sollte. Jenseits der Höhe gab es eine ebene Prairie. Bekümmert Euch nicht um mich, und haltet vielmehr während meiner Abwesenheit hier gute Ordnung. Redirected from Der Schatz im Silbersee. Please click for source er sich wieder umblickte, sah er ihn in einer Entfernung von höchstens hundert Filme online sehen kostenlos hinter sich. Ich schleiche mich wieder zu den Spähern, um zu hören, was sie sagen. Adventure Western. Aber die Späher werden sie einsteigen sehen! Das Wandschränkchen think, kГ¶nig der lГ¶wen synchronsprecher apologise offen und war leer.

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Zufrieden mit dem Ausgang trennen sich Indianer und Helden und reiten im Sonnenuntergang neuen Abenteuern entgegen.

Um Winnetou ein markantes Aussehen zu geben, setzte sie ein Kostüm mit Perlenstickerei durch. Das Lederwams von Old Shatterhand sollte ursprünglich mit einem Streifenbesatz versehen sein.

Das Shatterhand-Kostüm ist aber deutlich vornehmer, wozu auch der mit Silberbeschlägen versehene Navajo -Gürtel aus Barkers Privatbesitz beitrug.

August begannen die Dreharbeiten, die Presse wurde darüber erst am August informiert. Die Schatzhöhle dort ist eine kleine natürliche Höhle, die Innenaufnahmen entstanden im Studio.

Oktober war der letzte Drehtag. Der Rohschnitt war am Oktober beendet, der Feinschnitt am 2. Vom November fand die Sprachsynchronisation statt, die Musikaufnahmen im Studio Hamburg dauerten vom Insgesamt kostete die Produktion 3,5 Millionen DM.

Am August hatte die Constantin Film bei der Filmbewertungsstelle Wiesbaden einen Antrag auf Prädikatisierung gestellt.

Die Filmbewertungsstelle verweigerte jedoch zunächst ein Prädikat. Die Geschichte sei mit penetrantem Ernst durchgespielt worden, der Regie mangele es an straffer Führung, die Kameraarbeit sei abgesehen von einigen Bildfolgen am Silbersee recht durchschnittlich.

Für keine einzige schauspielerische Leistung sei ein Prädikat zu verantworten. Der Hauptausschuss der Filmbewertungsstelle revidierte jedoch am Die Uraufführung am Dezember fanden ein begeistertes Publikum.

Der Erfolg des Filmes setzte sich bundesweit fort. Im Jahr wurde er noch einmal in Wiederaufführung im Kino gezeigt [3] nach dem er zuvor zuletzt in den Kinos erschienen war.

Im deutschen Fernsehen war der Film erstmals am März zur Hauptsendezeit im ZDF zu sehen. Constantin entschied sich für die ungeschnittene Fassung ab 12 Jahren.

Ein Jahr später wurden aber Szenen wie das Auspeitschen der Banditen und ihr gegenseitiges Töten in der Schatzhöhle entfernt, sodass zu Ostern die gekürzte Fassung ab sechs Jahren mit neuem Werbematerial in die Kinos kommen konnte.

Das war zu der Zeit sehr ungewöhnlich, zumal es sich noch um instrumentale Filmmusik handelte. Davon ist nicht viel in Erinnerung geblieben.

Diesmal aber ist es geglückt. Das naive Spiel, aus einer nicht umzubringenden Romanwelt entnommen, bleibt erfrischend bis zum letzten Meter.

Ein in landschaftlich eindrucksvoller Kulisse angesiedelter Unterhaltungsfilm, der die Vorgaben des Romans zwar vergröbert, sich aber in der Handlung ähnlich nobel gibt; zurückhaltend bei Kampfszenen.

So müssen Karl-May-Filme sein! Allen voran Brinkley in Der Schatz im Silbersee , der mit der Schusswaffe oder dem Messer, ob diejenigen, die er um ihr Hab und Gut bringen will, oder seine eigenen Bandenmitglieder, kaltblütig exekutiert.

So auch am Ende des Films: Colonel Brinkley und seine drei engsten Verbündeten stehen vor dem blitzenden und blinkendem Schatz und glauben, das Ziel ihrer Träume erreicht zu haben.

Doch keiner will mit dem anderen teilen, so ersticht und erschlägt man sich gegenseitig oder wird von Brinkley erschossen.

Doch auch der scheitert, denn der tot geglaubte, uralte Indianer, der den Schatz zu hüten hatte, bedient einen Hebel, so dass Brinkley mit dem Gold in eine tödliche Moorgrube fällt.

Selten ist Habgier im Western eindrucksvoller visualisiert worden als in dieser Szene, die zugleich als Indiz für eine auffällige Vermischung dieses Westerns mit Motiven des Abenteuerfilms fungieren mag.

Teil Zimmer 13 Winnetou 2. Teil Der letzte Mohikaner Winnetou 3. Teil Der unheimliche Mönch Die Nibelungen 1. Teil: Siegfried Die Nibelungen 2.

Dies ist die gesichtete Version , die am Mai markiert wurde. Nun endlich hatte er hier in Sheridan seine jetzige Anstellung, in welcher er die früher erworbenen Kenntnisse verwerten konnte, gefunden, fühlte sich aber keineswegs befriedigt.

Wer die Luft der Prairie und des Urwaldes einmal eingeatmet hat, dem ist es schwer, wenn nicht gar unmöglich, sich in geordnete Verhältnisse zu finden.

Aber, wie ist mir denn? Der Name, den Ihr da genannt habt, kommt mir nicht unbekannt vor, Sir. Der rote Cornel? Ich bin einmal einem Brinkley begegnet, welcher falsches, rotes Haar trug, obgleich sein natürlicher Skalp von dunkler Farbe war.

Ich habe dieses Zusammentreffen beinahe mit dem Leben bezahlt. Darf man vielleicht etwas Näheres über dasselbe erfahren?

Es handelte sich nämlich um die Hebung eines ungeheuren Schatzes, welcher in das Wasser des Silbersees versenkt worden ist.

Ihr, Mr. Firehand, seid einer der berühmtesten Westmänner und werdet manches erlebt und erfahren haben, was Euch, falls Ihr es erzählen wolltet, niemand glauben würde.

Vielleicht lacht wenigstens Ihr nicht über meine Worte. Nun, dann werdet Ihr mich nicht für einen leichtgläubigen Menschen oder gar für einen Schwindler halten.

Ich habe noch nie einen so ur-, ur-, uralten Menschen gesehen. Sprecht weiter, Mr. Glücklicherweise kam ich noch bis an den Silbersee und erblickte dort eine Steinhütte, aus welcher Rauch aufstieg; ich war gerettet.

Der Besitzer dieser Hütte war eben jener alte Indianer. Der Winter kam allzufrüh, und es war eine vollständige Unmöglichkeit, durch den Massenschnee von dort herüber nach dem Silbersee zu kommen.

Glücklicherweise kam ich zu ihm, und fand auch schon einen andern in seiner Hütte, eben den vorhin erwähnten Deutschen, Namens Engel, welcher sich gerade so wie ich vor dem ersten Schneesturme hierher gerettet hatte.

Er hatte uns lieb gewonnen und teilte uns, um sich uns dankbar zu erweisen, das Geheimnis vom Schatze des Silbersees mit. Er hat es am Tage vor seinem Tode vergraben, doch wo, das erfuhren wir nicht, da wir seinen Willen achteten und nicht nachforschten.

Als er dann unter seinem Hügel lag, brachen wir auf. Engel hatte die Zeichnung in seinen Jagdrock eingenäht.

Wir kamen auch bald unter Leute, aber unter welche. Wir wurden von einer Schar Utahindianer überfallen und vollständig ausgeraubt.

Unsre Waffen aber behielten sie, ein Umstand, den wir ihnen nicht danken konnten, da wir ohne Waffen allen Fährlichkeiten, sogar dem Hungertode preisgegeben waren.

Glücklicher oder vielmehr unglücklicherweise trafen wir am dritten Tage auf einen Jäger, von welchem wir Fleisch erhielten.

Er fragte uns aus, und wir sagten ihm alles; nur das von dem Schatze und der Zeichnung, welche Engel bei sich trug, verschwiegen wir ihm, denn er hatte kein vertrauenerweckendes Aussehen.

Freilich hat uns unsre Schweigsamkeit nichts genützt. Da ist er denn einmal heimlich zurückgekehrt, hat sich hinter uns geschlichen und unser Gespräch belauscht.

Als er darauf wieder nach Fleisch ging, forderte er mich auf, mitzugehen, da vier Augen mehr sehen als zwei.

Zugleich zog er sein Messer und fiel über mich her. Es war Winnetou, der Häuptling der Apachen.

Da befandet Ihr Euch in den besten Händen. Der Rote hatte mich bereits verbunden. Als er nach mehr als zwei Stunden zurückkehrte, teilte er mir das Resultat seiner Nachforschung mit.

Der Mörder war direkt zurück gekehrt, um nun auch Engel zu töten. Was nun geschehen war, das sagten die Spuren deutlich.

Engel ist ihm aber doch entkommen, wie ich später erfahren habe. Diese pflegten mich, bis ich wiederhergestellt war, und brachten mich dann nach der nächsten Ansiedelung, wo ich gute Aufnahme und alle mögliche Unterstützung fand.

Ich habe da ein halbes Jahr lang alle möglichen Arbeiten verrichtet, um mir so viel zu verdienen, um nach Osten gehen zu können.

Er hatte bei seinem Nachbar einen Brief für seinen Bruder, falls dieser kommen und nach ihm fragen sollte, zurückgelassen.

Der letztere war auch eingetroffen und hatte den Brief erhalten, in welchem jedenfalls der neue Wohnort angegeben war; dann war er wieder fort, und den Nachbar gab es auch nicht mehr, da er gestorben war.

Ich ging also nach Arkansas und habe den ganzen Staat durchsucht, doch vergeblich. Wie und auf welche Weise er diesen Namen erfahren hatte, das ist mir unbekannt.

So, Mesch'schurs, das ist's, was ich euch zu erzählen hatte. Wenn es mit dem Namen Brinkley seine Richtigkeit hat, so freue ich mich königlich darauf, mit diesem Halunken zusammenzutreffen.

Wie könnt Ihr das wissen? Als er über mich herfiel und ich mich wehrte, ergriff ich ihn beim Kopfe. Sein eigenes Haar war, wie ich noch sehen konnte, dunkel.

Das ganze Leben und Thun dieses Menschen scheint aus lauter Verbrechen zusammengesetzt zu sein.

Hoffentlich gelingt es uns heute, dem ein Ende zu machen. Aber Ihr habt mir noch nicht gesagt, wie wir uns des zu erwartenden Angriffes erwehren sollen.

Ihr werdet es im geeigneten Augenblicke erfahren. Auch sollen sie ihre Waffen in Ordnung bringen. Noch vor Mitternacht werden sie einen Bahnzug besteigen, welcher sie an die betreffende Stelle bringen wird.

Euern Anordnungen wird Folge geleistet werden. Als jener sich entfernt hatte, erkundigte sich Old Firehand bei dem Ingenieur, ob er vielleicht, zwei Arbeiter habe, welche den beiden gefangenen Tramps in Beziehung auf Gestalt und Gesichtszüge ähnlich seien, auch sollten diese Mut genug besitzen, auf der Lokomotive die Stelle der Gefangenen zu vertreten.

Charoy dachte nach und schickte dann seinen Neger fort, um die Personen, welche er für geeignet hielt, herbeizuholen.

Die ersteren hörten die Stimmen der letzteren und waren also im stande, sie später nachzuahmen. Wenn ein erfahrener Jäger jemand, dessen Stellung er nicht kennt, beschleichen will, so thut er's nicht ins Blaue hinein, sondern er überlegt sich, welchen Ort sich der Betreffende nach den gegebenen Verhältnissen und Umständen gewählt haben werde.

Dies that auch Old Firehand. Wenn Späher gekommen waren, so befanden sich dieselben jedenfalls an einer Stelle, von welcher aus bei Nacht die Arbeiterniederlassung möglichst ungefährlich und zugleich hinreichend zu beobachten war.

Und eine solche Stelle gab es gar nicht weit entfernt vom Hause des Ingenieurs. Man hatte in das Terrain schneiden müssen, und so stieg hart am Geleise eine Böschung auf, deren Höhe einige Bäume trug.

Von dort oben herunter gab es den besten Überblick, und die Bäume gewährten die nötige Deckung. Er hätte beide mit der Hand ergreifen können.

Er konnte sich so nahe an sie wagen, weil sein grauer Anzug selbst für das schärfste Auge nicht vom Boden zu unterscheiden war.

Es galt zu hören, was sie sagten. Der Cornel ist verschwiegen und hat nur wenig Vertraute. Seinen eigentlichen Plan kennen wohl nur die, welche vor uns bei ihm gewesen sind.

Nun, der scheint ja gerade gegen dich sehr mitteilsam zu sein. Hat er dir nichts gesagt? Und ich gebe ihm da ganz recht.

Je mehr Personen wir sind, desto kleiner ist der Gewinn, der auf den einzelnen fällt. Indem er uns mit der Beaufsichtigung dieses Ortes betraut, hat er uns das allerbeste Vertrauenszeugnis erteilt.

Was folgt daraus? Wenn er wirklich die Absicht hegt, einen Haufen der Unsrigen von sich abzuschütteln, so werden wir nicht zu diesen gehören, sondern auf alle Fälle zu denen, welche er mit sich nimmt.

Da oben hat vor uralten Zeiten ein Volk gewohnt, dessen Name mir entfallen ist. Dieses Volk ist entweder nach Süden gezogen oder ausgerottet worden und hat vorher ungeheure Schätze in den See versenkt.

Ich bin kein Gelehrter und kann also nicht sagen ob frühere Völker Münzen geprägt oder Banknoten gedruckt haben. Die letzteren hätten aber jetzt allen Wert verloren.

Diese Reichtümer liegen im Silbersee, welcher davon seinen Namen hat. Der Cornel wird wohl wissen, woran er ist und was er zu thun hat.

Er soll eine Zeichnung besitzen, mit deren Hilfe man die betreffende Stelle genau und sicher zu bestimmen im stande sein wird.

Jedenfalls wird er erst dann davon reden, wenn er bestimmt hat, wen er mitnehmen will. Es wohnen dort nur zwei Rote, der Enkel und der Urenkel desjenigen Indianers, von welchem die Zeichnung stammt.

Und diese sind doch mit zwei Schüssen weggeputzt. Schau nur, wie ruhig alles im Orte ist! Kein Mensch hat dort unten eine Ahnung von unsrer Anwesenheit und unsrem Vorhaben.

Und zwei unsrer besten und listigsten Leute sind schon hier, um uns vorzuarbeiten. Wenn diese Arbeiter nur klug genug sind, sich nicht in die Angelegenheit zu mischen; sie würden uns sonst zwingen, zu den Gewehren zu greifen.

Der Zug kommt hier an, hält fünf Minuten lang und fährt dann weiter. Eine Wegsstunde von hier brennt unser Feuer.

Dort halten unsre zwei Genossen, welche sich auf der Lokomotive befinden, dem Maschinisten die Revolver vor und zwingen ihn, den Zug zu stoppen.

Etwa der Cornel allein? Oder nur mit wenigen, mit denen er dann ganz gemütlich davondampft? Und die andern sitzen hier und haben nichts und sehen nichts als ihre eigenen verblüfften Gesichter?

Nein, so wird nicht gewettet! Ich habe nicht die Absicht, einen Kameraden zu übervorteilen, und werde den Cornel warnen, dies zu versuchen.

Wenn der Silbersee uns so ungeheure Schätze bietet, so haben wir nicht nötig, gegen unsre hiesigen Genossen unehrlich zu sein.

Wir teilen; ein jeder erhält sein Geld, und dann mag der Cornel sich diejenigen aussuchen, welche er mit in das Gebirge nehmen will.

Sprechen wir nicht weiter davon! Jetzt möchte ich nur wissen, was die Lokomotive soll, welche da unten steht.

Das Feuer brennt unter dem Kessel; also steht sie zur Fahrt bereit. Da wartete sie nicht schon jetzt.

Der Zug kommt ja erst nachts drei Uhr. Diese Maschine kommt mir nicht geheuer vor, und ich bin begierig, zu erfahren, welche Absicht man mit ihr verfolgt.

Der Mann sprach da einen Verdacht aus, welcher sehr zu berücksichtigen war. Es war eine gewöhnliche kleine Bauzuglokomotive, an welche Wagen, in denen Erde transportiert zu werden pflegte, angehängt waren.

In diesen Wagen sollten die Arbeiter transportiert werden. Old Firehand kroch also zurück und schlich sich nach dem Hause des Ingenieurs, welchem er sagte, was er gehört hatte.

Aber die Späher werden sie einsteigen sehen! Ich schleiche mich wieder zu den Spähern, um zu hören, was sie sagen.

Bald lag er wieder hinter den beiden Männern, welche sich jetzt schweigend verhielten. Er konnte ebensogut wie sie das vor ihm liegende Terrain überblicken und gab sich alle mögliche Mühe, eine Bewegung der Bewohner zu bemerken — vergeblich.

Da sah man eine helle Laterne vom Hause des Ingenieurs her sich dem Geleise nähern. Die Wagen werden dort gebraucht. Es war der Ingenieur, welcher diese Worte rief.

Er war, ohne einen Wink von Old Firehand erhalten zu haben, selbst so scharfsinnig gewesen, nachzudenken, auf welche Weise er den Verdacht des Spions am besten beseitigen könne.

Habt Ihr in Wallace etwas auszurichten? Good road! Einige schrille Pfiffe, und der Zug setzte sich in Bewegung. Sie bringt leere Wagen nach Wallace, welche dort gebraucht werden.

Mein Verdacht war unbegründet. Verdacht ist hier überhaupt Unsinn. Wir könnten eigentlich schon jetzt aufbrechen. Aber wenn ich bis dahin hier aushalten soll, so sehe ich nicht ein, wozu ich meine Augen unnütz anstrengen soll.

Ich werde mich niederlegen und schlafen. Später wird es keine Zeit und wohl auch keine Lust zur Ruhe geben.

Old Firehand zog sich schnell zurück, denn die beiden bewegten sich von ihren Stellen, um es sich möglichst bequem zu machen.

Er kehrte zum Ingenieur zurück, um diesen wegen der Worte, welche er gerufen hatte, zu loben. Es gab nur noch zwanzig Arbeiter im Orte, und das genügte vollkommen, da keine Feindseligkeit zu erwarten war.

Dort blieben sie halten, bis der Zug kam und sie aufnahm. Er brachte sie bis an den Eagle-tail, wo er anhielt.

Sie that dies damals mit Hilfe einer Interimsbrücke, über welche das Geleise führte, um drüben direkt in einen ungefähr siebzig Meter langen Tunnel zu treten.

Wenige Schritte vor dieser Brücke hielt der Zug, welcher nicht, wie die beiden Späher gemeint hatten, aus lauter leeren Wagen bestand die zwei letzten waren vielmehr mit dürrem Holze und Kohlen beladen.

Bringt Ihr etwa die Arbeiter? Es könnte Euren Nerven schaden. Tante bin ich nur so nebenbei; man wird Euch das später erklären.

Also warum kommt Ihr? Diese hätten Verdacht geschöpft, wenn wir später aufgebrochen wären. Gehört Ihr zu den Leuten dieses berühmten Masters?

So, da bin ich. Droll war auf die Lokomotive gestiegen. Und wenn Ihr das nicht augenblicklich thut, so helfe ich hier nach.

Ich habe keine Lust, bis zum jüngsten Tage an dieser Brücke kleben zu bleiben. Er zog sein Bowiemesser und richtete die Spitze desselben gegen die Magengegend des Maschinisten.

Könnt Ihr Euch legitimieren? Jetzt sprangen die Arbeiter wieder ab und schütteten den Inhalt des einen Sturzwagens aus.

Der Maschinist dampfte dann noch eine Strecke weiter, stoppte die Maschine und kam darauf wieder zurück. Um dieses Feuer lagerten die Rafters und alle andern, welche mit Old Firehand nach dem Eagle-tail gekommen waren.

Das will ich Euch beweisen, indem ich euch alle zum Essen lade. Wir haben eine fette Büffelkuh geschossen, und Ihr sollt einmal sehen, wie sie schmeckt, wenn sie a la prairie zubereitet worden ist.

Freilich war an dem Feuer nur für die wenigsten Platz. Es hatten sich verschiedene Gruppen gebildet, welche von den Rafters, die sich als Wirte fühlten, bedient wurden.

Pampel wenden, den Ihr bei den Rafters treffen werdet. Nach kurzer Zeit hatte er sie alle sprechen gehört; aber es gab keinen unter ihnen, der nicht sein echtes Yankee-Englisch gesprochen hätte.

Er war einer der wenigen, welche am Feuer Platz gefunden hatten. Vielleicht ist auch der kleine Fred, den Ihr da drüben sitzen seht, zu den Deutschen zu rechnen.

Wer kann ihn über die Lippen bringen! Pam-pam-pam- wie war es? Kein einziges? O doch. Drolls Miene war unbeweglich geblieben. Meinst du nicht auch, alter Droll?

Kein Mensch trägt die Schuld an seinem Namen, und wer den meinigen lächerlich findet, der mag es mir jetzt im Ernste sagen und dann sein Messer nehmen, um mit mir ein klein wenig auf die Seite und ins Dunkle zu gehen.

Wir werden sehen, wer von uns beiden dann noch lacht! Der Name ist wirklich gar zu apart. Komm, setze dich wieder her zu mir!

Versteht sich ganz von selbst. Aber warum hast du ihn uns bisher verschwiegen? Du bist überhaupt ein Kerl, der nicht gern von seinen früheren Verhältnissen spricht.

Wer sagt das? Ich erinnere mich recht gern an die Zeit meiner Vergangenheit aber es hat noch nicht die Gelegenheit gegeben, über dieselbe zu reden.

Wir haben alle während des Rittes hieher Brüderschaft gemacht und müssen uns also kennen; nur von dir und über dich wissen wir nichts, fast gar nichts.

Übrigens meinen Heimatsort kennt ihr bereits. Wir haben bis früh drei Uhr auf die Tramps zu warten, und so gibt es Zeit genug, euch alle seine Ehren und Würden zu nennen.

Da habt ihr es! Welch ein Zufall! Doch nein, es gibt ja keinen Zufall! Es ist Gottes Schickung! Master, ich kenne Euch, wie ich meine Tasche kenne, und habe Euch doch noch nie gesehen.

Schaut her! Jedenfalls ist's der rote Cornel! Der Stich traf glücklicherweise nicht ins Herz. Dennoch wäre ich an Verblutung zu Grunde gegangen, wenn nicht ein Retter erschienen wäre, ein Indianer, welcher mich verband und dann zu andern Roten brachte, bei denen ich bleiben durfte, bis ich gesund geworden war.

Er sprach den Satz nicht aus; er hielt mitten in demselben inne; richtete sich langsam empor und starrte nach dem Felsen, als ob er eine überirdische Erscheinung sähe.

Von dorther kam Winnetou langsam gegangen. Er hatte sich entfernt, um zu rekognoszieren. Welch ein Glück! Winnetou, Winnetou!

Setze dich nieder, und erzähle, wie deine ferneren Tage bis auf den heutigen verlaufen sind! Natürlich waren alle gespannt auf die Erzählung eines Mannes, welchem Winnetou das Leben gerettet hatte, und man hörte fast keinen lauten Atemzug, als Watson jetzt sein Abenteuer so berichtete, wie er es Old Firehand und dem Ingenieur erzählt hatte.

Warum hatte er Euch mitgenommen? Ihr beide hattet dem Cornel nicht getraut, und nun wurde es Engel, der Euch sehr lieb gewonnen hatte, angst um Euch.

Vor Entsetzen fast starr, sah er durch die Zweige. Der Rote stach Euch nieder und kniete dann über Euch, um sich zu überzeugen, ob die Wunde tödlich sei.

Dann stand er wieder auf und blieb, wie sich besinnend, eine Weile stehen. Was sollte nun Engel thun? Das wäre Wahnsinn gewesen.

Oder sollte er warten, bis der Cornel sich entfernt hatte und dann zu Euch gehen um nachzusehen, ob vielleicht noch Leben vorhanden sei?

Auch das nicht! Er wendete sich also zurück und eilte davon, erst auf der bisherigen Spur zurück und dann, als das Terrain günstig war, ostwärts ab.

Engel hatte eine Höhe erstiegen und sah, als er da zurückblickte, den Roten hinter sich herkommen, zwar noch im Thale unten, aber doch nur in einer Entfernung von höchstens zehn Minuten.

Jenseits der Höhe gab es eine ebene Prairie. Engel rannte hinab und dann weiter, immer geradeaus, so schnell er konnte. Erst nach einer Viertelstunde wagte er es, für einen Augenblick stehen zu bleiben und sich umzublicken.

Er sah den Verfolger viel näher hinter sich als vorher und rannte weiter. Der Flüchtige war eigentlich ein guter Läufer; aber die Entbehrungen des harten Winters hatten ihn doch entkräftet; der Verfolger kam ihm immer näher.

Als er sich wieder umblickte, sah er ihn in einer Entfernung von höchstens hundert Schritten hinter sich.

Das spornte seine Kräfte zur letzten Anstrengung. Er sah Wasser vor sich. Es war der Orfork des Grand Rivers.

Er wendete sich nach der Mündung desselben und schwamm eine kleine Strecke aufwärts, bis er ein Gestrüpp erblickte, welches seine dichten Zweige, die durch hängengebliebenes Spülgras für das Auge noch undurchdringlicher geworden waren, vom Ufer aus bis ins Wasser niederhing.

Er schlüpfte darunter und blieb dort stehen. Es dauerte also lange, ehe er, auf dem Rücken schwimmend und die genannten Gegenstände über Wasser haltend, drüben ankam und im Gesträuch verschwand.

Zweimal ging er an dem Verstecke vorüber, aber er sah den Verborgenen nicht. Dieser lauschte lange Zeit, ohne den Mörder wiederzusehen oder zu hören.

Dennoch blieb er im Wasser stehen, bis es dunkel geworden war; dann schwamm er hinüber und lief die ganze Nacht hindurch gerade nach West, um möglichst weit fortzukommen.

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Der Schatz im Silbersee – Karl May - Teil 1 von 2 (Hörbuch) der schatz im silbersee

Der Schatz Im Silbersee Film-Bewertung

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen! Was die Verbrecher mit Ellen tun dürfen, stellt er ihnen frei. Cornel Brinkley fährt click seinen engsten Kumpanen über den See zu einer Höhle, in der sich der Schatz befindet. Versteckte Kategorie: Wikipedia:Weblink offline. Der rote Cornel ist mit hangover online Tramps ebenfalls zum Silbersee unterwegs. Das naive Spiel, aus einer nicht umzubringenden Romanwelt entnommen, bleibt erfrischend bis zum letzten Meter. Mit dieser Verstärkung gelingt es, die Banditen in die Flucht zu schlagen. Er versinkt in einem unterirdischen Moor.

Paving the way for the Italian "Spaghetti Westerns" was this German-made "Kraut Western" that kicked off a whole series of films based on the writings of frontier adventure author Karl May.

American audiences will likely have a difficult time fully appreciating this film because of the downright horrendous dubbing.

Also, even though this film is inspired by the countless American westerns that preceded it, it has certain elements that may be a turn-off to traditional western enthusiasts.

However, to those who approach the film with an open mind and anticipate that the dialogue will sometimes sound unintentionally funny when paired with the faces on screen, the film is more than a little entertaining.

Barker plays a legendary drifter called Old Shatterhand. He roams the plains with his best pal Winnetou "Chief of all Apaches" as the script dictates played by Brice and apparently played over and over by Brice in film and even on stage!

This neo-"Lone Ranger and Tonto" duo rights wrongs and helps various settlers with their sizable problems. This time out, they team up to thwart a ruthless band of criminals led by Lom who will stop at nothing to retrieve the title goods.

If this rather simple plot sounds dull, it is decidedly not! The nearly epic film depicts stunning scenery, a nail-biting assault on a fort, a knock down contest between Barker and a towering Indian chief and a satisfactory climax at Silver Lake.

Barker, a gloriously handsome former "Tarzan" has his beautiful mug hidden under a beard at first, but not for too long. He gives a standout performance in a role which won him multitudinous European fans.

Brice a French, blue-eyed actor! Also in the cast is hunky, stocky, deliriously sexy George. He manages to overcome the ridiculous vocal dubbing and provide a highly energetic and entertaining performance.

In fact, all of the actors got a rigorous workout in the making of this film. They clearly did much of their own riding and stunt work.

Some of it is really odd. Watch for the fight scene between George and Lom in which George practically sits on Lom's face and then picks him up by his genitals to throw him!

On hand for decorative purposes which she fulfills well is Dor, who would later be a Bond girl and the subject of one of Hitchcock's most famous camera shots in "Topaz".

Lom with a shocking burst of red hair on his usually bald head is also beset by bad dubbing, but comes across as a serious villain.

There are some comic relief characters that are excruciating. A Gabby Hayes-style rip off in a fright wig, a foppish entomologist with a butterfly net and, worst of all, a lanky, coonskin cap-wearing man who insists to the utter torture of the viewing audience on speaking everything in rhyme!

There are also goofy elements like people hiding behind tiny trees and bushes in plain sight, yet not being seen. Still, the good outweighs the bad here with the colorful characters and exciting situations going a long way to make the film entertaining.

The music also tends to be pretty interesting when it isn't intrusive. The scenes at the title lake are truly beautiful, not only due to the gorgeous setting, but also because George finally takes his shirt off for a while.

Fans of "Indiana Jones and the Last Crusade" will find the climax of this film to be a bit of an inspiration for the climax of that film.

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Director: Harald Reinl. Writers: Karl May novel , Harald G. Petersson screenplay as H. Available on Amazon. Added to Watchlist.

June's Most Anticipated Streaming Titles. Top 25 Foreign. Best Spaghetti Westerns. My favourite films of all time.

My Favorite German Movies. Ne Plus Ultra Westerns Pre Use the HTML below. You must be a registered user to use the IMDb rating plugin.

Edit Cast Cast overview, first billed only: Lex Barker Old Shatterhand Herbert Lom Colonel Brinkley Götz George Fred Engel Karin Dor Ellen Patterson Marianne Hoppe Butler Eddi Arent Lord Castlepool Ralf Wolter Sam Hawkens Sima Janicijevic Patterson as Jan Sid Ilija Ivezic Hilton Mirko Boman Gunstick Uncle Branko Spoljar Doc Jefferson Hartley Milivoj Stojanovic Das wäre Wahnsinn gewesen.

Oder sollte er warten, bis der Cornel sich entfernt hatte und dann zu Euch gehen um nachzusehen, ob vielleicht noch Leben vorhanden sei?

Auch das nicht! Er wendete sich also zurück und eilte davon, erst auf der bisherigen Spur zurück und dann, als das Terrain günstig war, ostwärts ab.

Engel hatte eine Höhe erstiegen und sah, als er da zurückblickte, den Roten hinter sich herkommen, zwar noch im Thale unten, aber doch nur in einer Entfernung von höchstens zehn Minuten.

Jenseits der Höhe gab es eine ebene Prairie. Engel rannte hinab und dann weiter, immer geradeaus, so schnell er konnte.

Erst nach einer Viertelstunde wagte er es, für einen Augenblick stehen zu bleiben und sich umzublicken. Er sah den Verfolger viel näher hinter sich als vorher und rannte weiter.

Der Flüchtige war eigentlich ein guter Läufer; aber die Entbehrungen des harten Winters hatten ihn doch entkräftet; der Verfolger kam ihm immer näher.

Als er sich wieder umblickte, sah er ihn in einer Entfernung von höchstens hundert Schritten hinter sich.

Das spornte seine Kräfte zur letzten Anstrengung. Er sah Wasser vor sich. Es war der Orfork des Grand Rivers. Er wendete sich nach der Mündung desselben und schwamm eine kleine Strecke aufwärts, bis er ein Gestrüpp erblickte, welches seine dichten Zweige, die durch hängengebliebenes Spülgras für das Auge noch undurchdringlicher geworden waren, vom Ufer aus bis ins Wasser niederhing.

Er schlüpfte darunter und blieb dort stehen. Es dauerte also lange, ehe er, auf dem Rücken schwimmend und die genannten Gegenstände über Wasser haltend, drüben ankam und im Gesträuch verschwand.

Zweimal ging er an dem Verstecke vorüber, aber er sah den Verborgenen nicht. Dieser lauschte lange Zeit, ohne den Mörder wiederzusehen oder zu hören.

Dennoch blieb er im Wasser stehen, bis es dunkel geworden war; dann schwamm er hinüber und lief die ganze Nacht hindurch gerade nach West, um möglichst weit fortzukommen.

In der Aufregung und bei der Kälte des Wassers hatte er das nicht so bemerkt oder doch nicht beachtet; aber während des Marsches begann die Wunde zu brennen.

Er verstopfte sie so gut es ging, bis er am Morgen kühlende Blätter fand, welche er auflegte und von Zeit zu Zeit erneuerte.

So schleppte er sich weiter, bis er gegen Abend ein einsames Kamp erreichte, dessen Bewohner ihn gastlich aufnahmen.

Was that er dann? Als er dort seinen Lohn empfing, hatte er die Mittel, seinen Bruder aufzusuchen.

Und gerade Benton ist einer der wenigen Orte, wohin ich nicht gekommen bin! Natürlich erzählte er seinem Bruder alles, und dieser war gern bereit, den Ritt mit ihm zu unternehmen.

Engel begann zu husten und zehrte rasch ab. Das lange Stehen im kalten Frühjahrswasser hatte ihn zum Todeskandidaten gemacht.

Hier unter uns gibt es mehrere, welche mit diesem vielfachen Mörder abzurechnen haben. Aber hört, was weiter geschehen ist! Engel, der Bruder nämlich, war ein wohlhabender Mann, der sein Feld baute und nebenbei einen einträglichen Handel trieb.

Er hatte zwei Kinder, einen Knaben und ein Mädchen. Die Familie bestand aus den Eltern, diesen beiden Kindern und einem Burschen für alles, welcher, wenn es not that, auch die Arbeit einer Magd verrichtete.

Natürlich wurde er gebeten, über Nacht zu bleiben, was er nach einigem Zureden auch annahm.

Später ging man zur Ruhe. Die Familie schlief eine Treppe hoch in einer nach hinten gelegenen Stube und der Bursche ebendaselbst, aber auf der andern Seite, in einer kleinen Kammer.

Dem Gaste hatte man das gute Zimmer, welches nach vorn lag, angewiesen. Unten war alles verschlossen worden, und Engel hatte, wie es stets zu geschehen pflegte, die Schlüssel mit hinaufgenommen.

Nun war kurz vorher der Geburtstag des Knaben Fred gewesen, an welchem er ein zweijähriges Fohlen als Geschenk erhalten hatte. Noch mochte er nicht lange geschlafen haben, als er wieder erwachte.

Unten schob er den Riegel von der Hinterthür und ging über den Hof in den Stall. Licht mitzunehmen, hatte er nicht für nötig gehalten, auch war die Küche, in welcher sich die Laterne befand, verschlossen.

Noch war er nicht fertig, als er glaubte, einen Schrei gehört zu haben. Er trat aus dem Stalle in den Hof und sah Licht in der Schlafstube.

Dieses verschwand und erschien gleich darauf in der Kammer des Knechtes. Der Knecht schrie, und Möbel krachten. Fred rannte zur Mauer und kletterte am Weinspalier bis zum Fenster empor.

Zwei Schüsse knallten. Fred hatte schreien wollen, aber keinen Ton hervorgebracht. Er war mit dem Kopfe aufgeschlagen und hatte die Besinnung verloren.

Als er wieder zu sich kam, fragte er sich, was zu thun sei. Der Mörder befand sich wohl noch im Hause; darum durfte er sich nicht hineinwagen.

Er sprang also über die Fenz, wobei er aus Leibeskräften schrie, um den Mann zu verjagen und von den Eltern abzuhalten, und rannte der Wohnung des nächsten Nachbars zu.

Diese lag ebenso wie Engels Haus eine Strecke vom Orte entfernt. Die Leute hörten die Hilferufe, waren schnell munter und kamen aus dem Hause.

Als sie hörten, was geschehen sei, bewaffneten sie sich und folgten dem zurückkehrenden Knaben. Der Fremde hatte Feuer angelegt und war dann entwichen.

Das Wandschränkchen stand offen und war leer. Es wurde geforscht nach allen Richtungen, doch vergeblich. Die beiden Brüder Engel hatten in St.

Sie bot zehntausend Dollar Prämie auf das Ergreifen des Raub- und Brandmörders; auch das fruchtete nichts. Da kam sie auf den Gedanken, sich an das Privatdetektivbureau von Harris und Blother zu wenden, und das hat Erfolg gehabt.

Ich habe schon manchen Mann, der sich ganz sicher fühlte, an Master Hanf geliefert und denke, dies auch weiter fortzuüben.

Der alte Droll, über den schon viele Hunderte gelacht haben, ist, wenn man ihn kennt, kein so sehr lächerlicher Kerl.

Doch das gehört nicht hieher; ich habe von dem Morde zu sprechen. Hatte man vorhin über den sonderbaren Namen der Tante gelacht, so sah man jetzt Droll mit ganz andern Augen an.

Er versteckte sich hinter sein drolliges Wesen, um seine Hände desto sicherer nach dem, den er fassen wollte, ausstrecken zu können.

Ich erfuhr, was erzählt und gesprochen worden war. Das Wandschränkchen war von dem Mörder geöffnet worden. Er hatte es nicht aufbrechen dürfen, weil durch das dabei verursachte Geräusch die Bewohner des Hauses aufgeweckt worden wären; er hatte dieselben ermordet, um zu der Zeichnung zu kommen.

Er wollte dieselbe natürlich benutzen, folglich hegte er die Absicht, nach dem Silbersee zu gehen. Es gibt Leute, welche weit mehr Recht als Du auf ihn haben.

Denke an die Rechnung, welche nur allein ich mit ihm quitt zu machen habe! Übrigens ist es mir ganz egal, wer ihn bekommt.

Für jetzt habe ich genug gesprochen und werde ein wenig schlafen. Weckt mich, wenn die Zeit gekommen ist! Er stand auf um sich ein abgelegenes, dunkles Plätzchen zu suchen.

Die andern aber dachten nicht an Schlaf. Winnetou nahm nicht teil an dieser Unterhaltung. Es war um Mitternacht, als die zwanzig Arbeiter zu dem Ingenieur kamen, um das Haus desselben zu umstellen.

Old Firehand begab sich zu Hartley. Bekümmert Euch nicht um mich, und haltet vielmehr während meiner Abwesenheit hier gute Ordnung.

In diesem Falle würde er mit ihnen ein gewisses Warnungszeichen verabreden. Verhaltet Euch also ganz so, wie gewöhnlich. Diese Arbeiter waren auf Fürsorge des Ingenieurs hin auch ziemlich wie die Tramps gekleidet.

Es war vollständig dunkel; aber die Arbeiter kannten die Strecke und nahmen den Jäger in ihre Mitte. Während sie so in der Richtung nach Carlyle fortschritten, schärfte er ihnen nochmals ein, wie sie sich in jedem einzelnen möglichen Falle zu verhalten hätten.

Sie erreichten den Ort, welcher telegraphisch bestimmt worden war, und setzten sich da im Grase nieder, um die Ankunft des Zuges zu erwarten.

Es war noch nicht ganz drei Uhr, als er kam und bei ihnen halten blieb. Old Firehand stieg ein und durchwanderte dieselben. Sie waren leer.

In dem vordersten stand ein mit Steinen gefüllter, verschlossener Koffer. Ein Kondukteur war nicht vorhanden; es gab nur zwei Personen, den Maschinisten und den Heizer.

Als Old Firehand die Wagen verlassen hatte, trat er zu diesen beiden und gab ihnen ihre Instruktion.

Ich habe keine Lust, dieselben zu befolgen. Es bleibt sich gleich, ob ich erschossen, erstochen, erschlagen oder erwürgt werde.

Ich will auf keinem einzigen dieser Wege meinen Posten verlassen. Ich bin Familienvater und thue meine Pflicht. Mich mit Tramps herumzuschlagen, das gehört aber keineswegs in den Kreis meiner Verpflichtungen.

Ob ich es auch thue, das soll ganz von meinem Ermessen abhängen, und ich thue es eben nicht. Was Ihr, der Fremde, wagt, das werde ich, der ich Beamter bin, wohl auch wagen dürfen.

Ihr seid ein wackerer Mann. Der Feuermann mag ruhig nach Sheridan gehen und dort unsre Rückkehr erwarten; ich werde seine Stelle vertreten.

Er sah nun in seinem Leinenanzuge ganz wie ein Feuermann aus. Der Zug setzte sich in Bewegung. Die Wagen waren nach amerikanischer Konstruktion gebaut.

Die Lokomotive war eine sogenannte Tendermaschine und mit hohen, festen Schutz- und Wetterwänden aus starkem Eisenblech umgeben.

Der Zug erreichte nach kurzer Zeit Sheridan und hielt dort an. Indessen waren die beiden Späher, welche Old Firehand auf der Böschung belauscht hatte, an der Stelle, wo der Cornel mit den Tramps sich gelagert hatte, angekommen.

Dann aber nahmen sie den Cornel beiseite und teilten ihm die Befürchtungen mit, welche sie gegeneinander ausgesprochen hatten.

Es fällt mir gar nicht ein, alle diese Kerle, von denen die meisten unnütze Halunken sind, bei mir zu behalten, und ebensowenig kann es mir beikommen, denen, die ich nicht brauche, einen einzigen Dollar von dieser halben Million zu geben; sie bekommen nichts.

Ist dann der Zug fort, so wird sich finden, was geschieht. Jetzt geht zu Woodward. Er kennt meinen Plan und wird euch die Namen derer nennen, welche ich bei mir behalten werde.

Sie gehorchten dieser Forderung und lagerten sich zu dem Genannten, welcher ungefähr den Rang eines Lieutenants unter dem Cornel bekleidete.

Jetzt lag noch alles in Dunkelheit; später, als die Stunde nahte, wurde neben der Strecke ein Feuer angebrannt. Um drei war es noch dunkel; aber bis der Zug den Eagle-tail erreichte, graute der Tag und man hatte leichtes Zielen.

Es war ein Viertel nach drei, als die Wartenden das ferne Rollen des Zuges hörten und kurz darauf die scharfen Lichter der Maschine erblickten.

Old Firehand hielt das Feuerloch geschlossen, damit er und die andern drei Personen nicht deutlich gesehen werden konnten.

Kaum hundert Schritte von dem Feuer entfernt, gab der Maschinist, als ob er einem plötzlichen Zwange gehorche, Gegendampf.

Die Pfeife ertönte, die Räder kreischten und stöhnten; der Zug kam zum Stehen. Jeder wollte der erste sein, der ihn bestieg.

Schau her, Cornel! Bei der geringsten Bewegung drücken wir los. Old Firehand stand wie furchtsam an den Wasserbehälter gedrückt und vor ihm der andre Arbeiter mit seinem Revolver.

Der Cornel wurde vollständig getäuscht. Habt eure Sache gut gemacht und werdet dafür ein Extrageld erhalten. Bleibt noch oben, bis wir fertig sind, und dann, wenn ich das Zeichen gebe, steigt ab, damit diese guten Leute nicht vor Angst sterben, sondern weiterfahren können.

Er trat von der Maschine ins Dunkel zurück. Er war überzeugt gewesen, seine beiden Tramps zu sehen, zumal der Arbeiter, welcher antwortete, die Stimme des falschen Schreibers nachgeahmt hatte.

Als er fort war, bog sich Old Firehand vor, um einen Blick über den Platz zu werfen. Er sah niemand stehen, aber in den Wagen wimmelte es von Menschen.

Der Cornel scheint nun auch eingestiegen zu sein. Wir dürfen nicht länger warten, sonst steigen sie wieder aus.

Man konnte die Worte verstehen, aber nicht die Klangfarbe der Stimme unterscheiden. Die im Innern der Wagen befindlichen Tramps erschraken, als diese letzteren weiterzurollen begannen.

Sie wollten aussteigen, abspringen, aber das war bei der Schnelligkeit, welche der Maschinist der Fahrt gab, unmöglich.

Die Flammen beleuchteten ihn und seine Genossen. Die Vorderthür des ersten Wagens wurde aufgerissen und Woodward erschien in derselben.

Er sah die Maschine vor sich und das hell erleuchtete Gesicht des Jägers, bei dem die vermeintlichen Tramps ganz friedlich standen.

Fahr zum Teufel! Firehand warf sich zu Boden und wurde nicht getroffen. Im nächsten Augenblicke aber blitzte sein Revolver auf, und Woodward stürzte, ins Herz getroffen, in den Wagen zurück.

Andre erschienen an der offenen Thüre, wurden aber augenblicklich von seinen Kugeln getroffen. Auch die beiden Arbeiter richteten ihre Revolver auf die Thür und schossen, bis es gelungen war, die eine Seitenschutzwand in den Querfalz und also zwischen den Wagen und die Maschine zu bringen.

Indessen war der Zug weitergerast. Der Führer hielt das Auge scharf auf die von den Lichtern beschienene Strecke gerichtet.

Zwei Viertelstunden vergingen, und im Osten wurde es hell. Er näherte sich der Brücke und wollte die dort wartenden Männer von dem Kommen des Zuges unterrichten.

Diese letzteren standen längst auf ihrem Posten. Kurz vor Mitternacht waren die Dragoner aus Fort Wallace angekommen; sie hatten sich jetzt auf beiden Seiten des Flusses unter die Brücke postiert, um jeden Tramp, der etwa von oben herab entkommen sollte, da unten festzunehmen.

Da, wo die Brücke begann, hielt Winnetou mit den Rafters und Jägern. Jenseits derselben, zu beiden Seiten des Tunneleinganges, standen drei Vierteile der bewaffneten Arbeiter, und am Ausgange des Tunnels wartete der Rest derselben.

Bei diesen befand sich der Schichtmeister, welcher die nicht ungefährliche Aufgabe übernommen hatte, im Innern des Tunnels die Lokomotive vom Zuge zu lösen.

Dieser war mit sich vermindernder Kraft und Schnelligkeit über die Brücke gekommen und näherte sich dem Tunnel. Einen Augenblick später hielt der Zug.

Die Lokomotive stand gerade da, wo der Schichtmeister sie erwartet hatte. Bei diesen Worten kroch er zwischen die Maschine und den ersten Wagen, löste die Verbindung zwischen beiden und rannte zum Tunnel hinaus.

Die Lokomotive folgte augenblicklich; die Wagen blieben stehen, und die vorn und hinten brennenden Feuer wurden von den Arbeitern, nachdem man die Geleise schnell durch daraufgelegte Steine geschützt hatte, in die Mitte der Strecke geschoben.

Es war ihnen schon während der sausenden Fahrt nicht wohl gewesen. Nun stand der Zug; darauf hatten sie gewartet. Aber als sie aus den Seitenfenstern blickten, starrte ihnen eine unterirdische Dunkelheit entgegen.

Da kam einem von ihnen der richtige Gedanke. Wir müssen hinaus! Der zweite stürzte auf den ersten, der dritte auf den zweiten und so weiter.

Es gab sogar welche, die zu den Waffen griffen, um sich derer zu erwehren, welche an ihnen hingen oder auf ihnen lagen.

Und zu der Finsternis, welche von den vorn und hinten am Tunnel brennenden Feuern und den Waggonslampen nicht einmal nur notdürftig erleuchtet wurde, gesellte sich jetzt der dicke, schwere Kohlenqualm, welcher von dem Morgenwinde in den Tunnel getrieben wurde.

Zehn, zwanzig. Aber dort prasselten die Feuer, deren breit und hoch lodernde Flammen keinen Raum zum Durchgang boten. Das erkannten die vorderen; sie wendeten sich um und schoben zurück; die hinteren drängten nach und wollten nicht weichen, und infolgedessen entspann sich in der Nähe der beiden Feuer ein schauerlicher Doppelkampf zwischen Leuten, welche kurz vorher noch Freunde und in allem Bösen gleichgesinnt gewesen waren.

Old Firehand hatte den Felsen umgangen, um an das vordere Feuer zu kommen. Hört nur, Sir! Ein ausgezeichneterer Plan als der Eurige konnte nicht erdacht werden.

Macht mir den Eingang frei! Langsam hineinzugehen, wäre unmöglich gewesen. Er that den Sprung und befand sich nun im Tunnel, er allein den wütenden Menschen gegenüber.

Wohl nie im Leben hatte sich seine Verwegenheit so deutlich gezeigt wie jetzt; aber auch nie wohl war sein Selbstgefühl ein so sicheres gewesen wie in diesem Augenblick.

Er hatte oft erfahren, wie geradezu fascinierend, wie lähmend auch der Mut eines einzigen Mannes auf ganze Massen zu wirken vermag.

Sie übertönte das Geschrei aus hundert Kehlen, und alle schwiegen still. Wer hinausspringt, ohne meinen Zuruf abzuwarten, der wird augenblicklich erschossen.

Und wer irgend eine Waffe bei sich behält, bekommt ebenso die Kugel. Wir sind ihrer viele, Arbeiter, Jäger, Rafters und Soldaten, genug, um diese meine Drohung wahr machen zu können.

Überlegt es euch! Thut ihr das nicht, so richten sich hundert Büchsen auf die Feuer, um niemand durchzulassen. Diese Vorsicht war geraten, aber eigentlich überflüssig.

Jetzt gab er den Arbeitern die Weisung, ihre Waffen auf den Tunnelmund zu richten, um die Tramps zurückzuwerfen, falls diese versuchen sollten, in Masse durchzubrechen.

Viele laute Stimmen sprachen durcheinander. Die Umstände erlaubten ihnen nicht, viel Zeit auf diese Beratung zu verwenden, denn der Qalm, welcher den Tunnel füllte, wurde immer dichter und erschwerte das Atmen mehr und mehr.

Man hatte sich infolge des so wohlgelungenen Planes, welcher eigentlich dem Kopfe Winnetous entstammte, mit Stricken, Schnüren und Riemen versehen, und der Mann wurde.

Ebenso erging es allen seinen Kameraden, welche nach ihm kamen. Sollte gerade dieser Mensch, auf den es am meisten abgesehen war, entkommen?

Dort angekommen, schickte Old Firehand vier Rafters weiter nach Sheridan, um sein Pferd, seinen Jagdanzug und die beiden noch dort befindlichen Tramps nach dem Tunnel schaffen zu lassen.

Er wollte nicht wieder nach Sheridan zurückkehren, sondern mit seinen Genossen gleich mit nach Fort Wallace gehen, wohin die Tramps geschafft werden sollten, weil sie dort unter militärischer Bewachung besser aufgehoben waren als anderswo.

Natürlich bekamen diese vier Boten auch den Befehl, dem Ingenieur mitzuteilen, inwieweit die Ausführung des Planes gelungen war.

Man fand den Platz, auf welchem die Tramps gelagert hatten, um den Zug zu erwarten. Nicht weit davon waren die Pferde angebunden gewesen.

Diese hatten ebensoviele Pferde mit sich genommen, natürlich waren die besten der Tiere ausgesucht worden; die andern hatte man nach allen Richtungen davongejagt.

Und da er jedenfalls nicht die schlechtesten behalten haben wird, so kommt er schnell vorwärts und wird jetzt bereits einen Vorsprung haben, den wir nur mit Mühe auszugleichen vermögen.

Der Cornel ist von hier fortgeritten, um uns zu belauschen. Er wird nun wissen, woran er ist, und schleunigst die Flucht ergriffen haben.

Wir aber sind hierher gekommen, um nach ihm zu forschen, und haben dabei die kostbarste Zeit verloren.

Wir müssen mit nach Fort Wallace, um dort unsre Aussagen abzulegen. Wir gehen direkt nach dem Silbersee.

Sie wollten Geld haben, um damit irgendwo gewisse Einkäufe zu machen. Diese Einkäufe sind aber nicht unbedingt nötig.

Waffen haben sie und Munition wohl auch. Und sollte es ihnen an der letzteren fehlen, so bekommen sie unterwegs Gelegenheit, sich dieselbe auf ehrliche oder auch unehrliche Weise zu beschaffen.

Zwanzig Reiter hinterlassen Hufeindrücke genug, und hier gab es genug geübte Augen, denen selbst eine viel weniger sichtbare Fährte nicht hätte entgehen können.

Am Eagle-tail, unweit der Brücke, waren die Tramps halten geblieben. Einer von ihnen, wohl der Cornel, war dann unter dem Schutze der dort stehenden Bäume und Sträucher hinauf nach dem Geleise geschlichen, wo er jedenfalls Zeuge der Gefangennahme der ganzen Gesellschaft gewesen war.

Nach seiner Rückkehr hatten sie sich aus dem Staube gemacht. Indessen waren die vier Rafters aus Sheridan zurückgekehrt.

Sie hatten auch Hartley und den Ingenieur Charoy mitgebracht, welche mit nach Fort Wallace wollten, wo ihre Aussage von Wichtigkeit war.

Zum Transport der letzteren waren mehr als genug Wagen vorhanden. Nachdem die Gefangenen aufgeladen worden waren, stiegen die andern ein und die beiden Züge setzten sich in Bewegung.

Die Dragoner aber kehrten zu Pferde nach Fort Wallace zurück. Als die Züge ankamen, drängte sich alles herbei, und die Tramps wurden auf eine Weise empfangen, welche ihnen einen Vorgeschmack dessen gab, was sie hier später, nach ihrer Verurteilung, zu erwarten hatten.

Noch heute erzählt man sich in jener Gegend von dieser berühmten Ausräucherung der Tramps im Tunnel des Eagle-tail, wobei natürlich die Namen von Old Firehand und Winnetou genannt werden.

Inhalt Inhalt Erstes Kapitel.

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