Der artgenosse

Der Artgenosse Wir stellen vor – den Lifestyle-Shop boutique vegan

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This process suggests that attachment is innate and programmed genetically. He took a large clutch of goose eggs and kept them until they were about to hatch out.

Half of the eggs were then placed under a goose mother, while Lorenz kept the other half hatched in an incubator, with Lorenz making sure he was the first moving object the newly hatched goslings encountered.

The naturally hatched baby goslings followed their mother, while the incubator hatched ones follow Lorenz.

To ensure imprinting had occurred Lorenz put all the goslings together under an upturned box and allowed them to mix.

When the box was removed the two groups separated to go to their respective 'mothers' - half to the goose, and half to Lorenz.

Imprinting does not appear to be active immediately after hatching, although there seems to be a critical period during which imprinting can occur.

Hess showed that although the imprinting process could occur as early as one hour after hatching, the strongest responses occurred between 12 and 17 hours after hatching, and that after 32 hours the response was unlikely to occur at all.

Imprinting has consequences, both for short-term survival, and in the longer term forming internal templates for later relationships.

Imprinting occurs without any feeding taking place. Lorenz and Hess believe that once imprinting has occurred, it cannot be reversed, nor can a gosling imprint on anything else.

Lorenz, K. Man trifft ja immer nur die ganz unterdurchschnittlichen. Natürlich kann und sollte man auch Veganer kritisieren, wenn man berechtigterweise denkt, dass sie vermeidbaren und unnötige Schäden anrichten.

Oft sind aber Veganer selbst ihre schärfsten Kritiker, entweder untereinander — da neigen wir zugegeben teilweise zum Übertreiben — bisschen wie echte Menschen — oder auch sich selbst gegenüber.

Und Veganer sind normalerweise bestrebt, an immer mehr Stellen immer besser zu handeln und dazu zu lernen.

Und besser bedeutet an der Stelle: weniger Leid und Schaden verursachen. Entgegen der öffentlichen Meinung sind veganen Foren und Gruppen nämlich nicht voll von Beiträgen darüber wie geil wir im Vergleich mit Nichtveganern sind sondern viel mehr von solcherlei Fragen und Diskussionen.

Das ist für viele einer der Gründe überhaupt vegan geworden zu sein. Vor allem ist es aber sicherlich der Vorsatz nicht aktiv Leid und Schaden zu verursachen, der ja erst mal ein wichtiger erster Schritt ist und den man als so argumentierender Nichtveganer so in der Regel noch nicht mal gefasst hat.

Es kommt auf die Richtung an in die man sich bewegt und die Frage ist letztlich -oder vielmehr erstlich: Wie gehen wir damit um, dass wir nicht völlig schadfrei leben können?

Da gibt es im Wesentlichen zwei Möglichkeiten: Die anständige Reaktion darauf wäre doch, dass man versucht selbst, so wenig wie möglich Leid und Schaden zu verursachen und einander zu helfen und als Nichtveganer beispielsweise zu sagen: Ich helfe dir dabei die Dinge abzustellen durch die du Leid verursachst und du hilfst mir dabei vegan zu werden.

Wenn man das nicht kann, sollte man auch tunlichst vermeiden, so etwas als ein Argument anzuführen. Denn Veganer können. Und missionarisch wie wir nun mal sind, schrecken wir in der Regel auch nicht davor zurück, über das Vegansein zu sprechen und zu erklären, welche Alternativen es zu Tierprodukten gibt und wie man weniger Leide und Umweltschäden versucht und diese ganzen militanten Dinge.

Ethisch gut ist oft nicht das, was die Gesellschaft uns leicht macht. Und genau das ist es, was Veganer tun.

Natürlich ist das lästig und unangenehm. Aber das ist nichts dagegen, wie unangenehm es wird, wenn wir so weitermachen wie bisher oder wie es unseren tierlichen Opfern geht.

Transkript Heutzutage gibt es kaum noch eine Veganismus-Diskussion in der nicht irgendwer Weidefleisch erwähnt. Das Argument besteht dabei grob aus bis zu drei Teilen.

Dann wird argumentiert, dass Weidehaltung nachhaltiger und umweltfreundlicher ist als der Anbau pflanzlicher Nahrungsmittel.

Und es wird behauptet, dass durch den Anbau von Pflanzen auf dem Acker angeblich mehr Tiere wie beispielsweise Mäuse vom Mähdrescher getötet werden als bei der Produktion von Weidefleisch.

Leider ist es richtig, dass man nicht leben kann, ohne Schaden anzurichten. Und auch so manche pflanzlichen Lebensmittel sind diesbezüglich ziemlich übel.

Immerhin basiert das das Weidefleischargument augenscheinlich erst mal nicht nicht auf dieser Prämisse und es dreht sich um die Frage, womit tatsächlich weniger Schaden angerichtet wird.

Sicherlich wird in den seltensten Fällen ergebnisoffen zu Diskussion gestellt, ob das denn wirklich so ist.

Sondern das Argument soll zeigen, dass Fleischkonsum die ethisch und ökologisch bessere Ernährung darstellt als der Veganismus -oder zumindest keine schlechtere.

Und vielen scheint es dabei auch zu reichen, dass ethisch überlegenes Weidefleisch existiert oder existieren könnte um das mehr oder weniger unbewusst aufs Fleischessen allgemein zu übertragen und um dann weiter weitgehend BELIEBIGE Tierprodukte zu konsumieren.

Zunächst muss man sagen, dass man diese Behauptung so sicher und kategorisch nicht treffen kann. Natürlich werden leider beispielsweise auch beim Anbau von Getreide Tiere getötet.

Und es nicht unmöglich, dass ein super schonend produziertes Bio-Weide-Tierprodukt weniger Schaden anrichtet, als ein konventionell produziertes pflanzliches, wie etwa in drei Schichten Alu und Plastik verpacktes Flugobst das um die halbe Welt geschickt wurde.

Und oft wird ja in der Argumentation davon ausgegangen, dass Veganer eh fast nur sowas essen und man selbst eben nur das viel bessere regionale Weidefleisch.

Viel redlicher wäre es aber, würde man dieses auch mit entsprechenden Produkten wie handgepflückte regionale Äpfel von Streuobstwiesen vergleichen, wo es dann schon wieder anders aussieht.

Und wenn es tatsächlich um Leidverminderung ginge, würde man dann dieses Obst dem Rind vorziehen. In der Praxis ist Veganismus nahezu immer die bessere Option.

Es kann unter gewissen Umständen durchaus so sein. Es sprechen allerdings auch eine ganze Reihe von Faktoren dagegen:.

Die meisten Rinder die von Gründland gefüttert werden, stehen gar nicht direkt auf der Weide und wenn dann nur einen Teil des Jahres. Sie bekommen daher riesige Mengen gemähtes Gras oder Heu.

Ein Rind frisst knapp 23kg Heu oder etwa kg frisches Gras pro Tag. Das sind also enorme Mengen, die mit dem Mähdrescher geerntet werden.

Dazu kommt noch Stroh, mit dem oft die Ställe ausgelegt werden. Fast alle anderen Tierprodukte sind um ein vielfaches schädlicher und würden die Gesamtbilanz ganz schnell wieder umkehren wenn man ansonsten nicht praktisch vegan leben würde.

Man wird ja meist schon genervt und ratlos angesehen, wenn man in der Gastro oder beim Einkaufen nach etwas veganem fragt. Versucht mal ausdrücklich -fast egal wo -grasgefüttertes Weidefleisch zu verlangen und konsequent auch nichts anderes zu essen.

Viele Weiden wurden auch erst durch die Zerstörung bestehender Ökosysteme wie beispielsweise der Rodung von Wäldern geschaffen wodurch ebenfalls Schaden an Tieren verursacht wurde.

Auch sowas muss man mit einrechnen. Die Nutzung als Weideland funktioniert zudem auch nur, wenn die Tiere das auch vertragen. Die heutigen Turbo-Hochleistungsrinder können nämlich oft gar nicht mehr von Gras allein oder ein paar Steppengewächsen leben, und würden ohne das Zufüttern von Kraftfutter aufgrund ihres hochgezüchteten Stoffwechsels krepieren.

Selbst bei den besten Biokühen besteht die Nahrung zu einem nicht unerheblichen Teil aus Kraftfutter. Dadurch ist selbst bei vermeintlicher Weidehaltung meist noch der Anbau von Kraftfutter auf Ackerflächen nötig, wodurch dort also auch das verursacht wird, was man Veganern vorwirft.

Die alten Rassen, die mit Gras allein auskommen, bringen dann aber viel geringere Erträge als ihre überzüchteten Nachfahren.

Auch die Leistung von Milchkühen sinkt bei Weidehaltung. Denn auch durch die allgemeinen Umweltauswirkungen der Weidehaltungen kommen noch diverse indirekte und längerfristige Schäden an Umwelt und Lebewesen hinzu.

Entgegen seinem Ruf hat Weidefleisch viel gravierendere Auswirkungen auf die Umwelt und das Klima als die allermeisten pflanzlichen Lebensmittel.

Man produziert jedenfalls nicht Fleisch für 7,5 Milliarden Menschen, indem man ein paar glückliche Kühe auf irgendwelche Bergwiesen stellt.

Sollte man durch Zufall zu der privilegierten Elite gehören, die wirklich nur Weidefleisch beziehen, dann funktioniert das global gesehen nur, weil man davon profitiert, dass die allermeisten der anderen Fleischesser das nicht tun und Fleisch aus Intensivtierhaltung essen.

Hinzu kommt, dass von den 60 kg Fleisch die ein Deutscher pro Jahr konsumiert, nur etwa 10kg Rindfleisch sind. Von ca. Das sind alles keine Weidetiere.

Das zellulosehaltige Gras kann nun mal nur von Wiederkäuern effizient verwertet werden. Schweine können mit Gras nur sehr begrenzt etwas anfangen, Gänse, Enten oder Puten praktisch gar nichts.

Diese Tiere bekommen jedenfalls vorwiegend hochwertiges Soja, Mais und Getreide, was alles nicht auf Weideland wächst, sondern auf denselben Ackerflächen, auf denen man ansonsten Gemüse und Getreide anbauen könnte.

Von Wiederkäuern von denen auch nur ein geringer Teil Weiderinder sind, werden in Deutschland jedes Jahr knapp 4 Mio geschlachtet.

Das ist zwar auch noch eine tragische Zahl. In Relation zu den riesigen dafür geopferten Flächen und den damit verbundenen Umweltschäden ist dieses Ergebnis aber ziemlich katastrophal.

Dass es besser ist, glückliche Tiere zu töten, ist zwar eine fragwürdige Überzeugung. Aber im Allgemeinen wird es Rindern auf der Weide natürlich besser gehen als etwa in Anbindehaltung auf Spaltenböden.

Viele Menschen setzen allerdings intuitiv das, was sie für artgerecht und tierfreundlich halten, mit nachhaltig und umweltverträglich gleich.

Häufig ist aber das Gegenteil der Fall. Fleisch vom Weiderind ist oft sogar umweltschädlicher als das aus der Intensivmast. Weiderinder wachsen langsamer und brauchen länger, bis sie schlachtreif sind.

Zum einen, weil sie sie sich mehr bewegen als Stalltiere und zum anderen, weil sie weniger Kraftfutter und stattdessen mehr nährstoffarmes Gras bekommen.

Statt 15 Monate dauert das mehr als 20, was dazu führt, dass mehrere Monate zusätzlich Treibhausgase produzieren, darunter vor allem Methan.

Das entsteht, durch anaerobe Gärungen, also wenn organisches Material unter Luftausschluss abgebaut. Wenn Rinder Gras fressen, verdauen sie das im Gegensatz zu Getreide viel stärker mit Hilfe von Bakterien, wodurch viel mehr Methan entsteht.

Im Vergleich zu einem konventionellen Rind, welches mit Getreide gefüttert wird, produziert ein Bio-Weiderind dadurch die vierfache Menge an Methan, welches um ein vielfaches klimaschädlicher ist als Kohlendioxid.

Dieser ist in wärmeren Gegenden meist geringer. Die Rinder müssen daher mehr davon fressen, verdauen länger und erzeugen dadurch noch mehr Methan, welches für eine weitere Erwärmung sorgt.

Das ist also wieder mal ein Teufelskreis. Intensiv bewirtschaftete landwirtschaftliche Flächen können hingegen sehr umweltschädlich sein: Sie können Biotope stören, Böden und Grundwasser belasten und die Ökologie von Gewässern mit dem Eintrag von Stickstoff und Phosphor schädigen.

Eutrophierung nennt man das. Es kommt zu Überweidung und Bodenverdichtung oder Verschlämmung durch zu hohe Besatzdichten beziehungsweise durch das Weiden lassen auf feuchten Böden.

In Europa zeigen bereits 45 Prozent der Böden Qualitätsverluste. Tendenz steigend. Gras in Fleisch zu konvertieren verursacht immense Emissionen an Treibhausgasen.

Und auch im Hinblick auf Versauerung oder Überdüngung ist die Produktion tierischer Lebensmittel sehr viel schädlicher. Und auch wenn Veganismus alleine die Welt nicht rettet, würde eine pflanzliche Ernährung ein gutes Stück dazu beitragen, diese Bedrohung abzuschwächen.

Und wenn es wirklich um die Verminderung Tierleid gehen sollte, dann sucht man nicht nach dem vermeintlich tierfreundlichsten Fleisch sondern nach dem tierfeundlichsten Nahrungsmittel.

Und das ist dann kein Fleisch. Teile diesen Beitrag "Hey Veganer, Weidefleisch ist tier- und umweltfreundlicher.

Transkript Für die Herstellung von Tierprodukten braucht man in den meisten Fällen ein vielfaches an Pflanzen als Futter und dementsprechend automatisch auch ein vielfaches an Ressourcen.

Dem wird manchmal entgegnet, dass es aber Flächen gibt, auf denen nicht viel mehr als Gras wächst und die daher kaum für den Anbau menschlicher Nahrungsmittel geeignet und sind und die deshalb nur mit.

Und das ist auch erstmal nicht falsch. Das ist sogar der überwiegende Teil der landwirtschaftlichen Nutzfläche.

Man spricht dabei meist von Grünland. Das ist vom Menschen geprägtes Grasland welches beispielsweise als Weiden oder Mähwiesen genutzt wird.

In der Praxis bringt das aber eine ganze Reihe Nachteile und Probleme mit sich, selbst wenn man das unnötige Töten von Tieren nicht dazu zählen sollte.

Zur Rechtfertigung des deutschen Fleischkonsums ist dieses Argument zunächst schon mal gar nicht geeignet. Denn abgesehen von Hochweiden im Hochland ist das in Deutschland genutzte Weideland fast nur anthropogenes Grünland.

Man hat sogenannte Primärwälder gerodet um sie landwirtschaftlich zu nutzen. Grünland ist zwar ökologisch wertvoller als Ackerflächen und ermöglicht eine weit höhere Artenvielfalt und kann deshalb auch erhaltenswert sein.

Aber es ist viel ungünstiger als Wälder und Moore. Aber das schmeckt ja alles nicht und bringt kein Geld. Das Argument, dass da nichts anderes wächst, stimmt hierzulande in den meisten Fällen nicht.

Man lässt nur nichts wachsen, weil man Tierhaltung betreiben will. Würde man keine Tierproduktion betreiben, wären diese Weideflächen überhaupt nicht notwendig.

Und obwohl man dann natürlich mehr menschliche Nahrung auf Ackerflächen anbauen müsste, würde sich durch den Wegfall der Kraftfutterproduktion der globale Gesamtbedarf an Ackerflächen sogar verringern.

Zwar ist das alles sehr komplex und heterogen und die Situation ist nicht überall die gleiche wie etwa im deutschsprachigen Raum und es gibt Gegenden wo das komplizierter ist.

Aber die Nutzbarmachung von Flächen mittels Futterproduktion ist wahnsinnig ineffizient und ökologisch katastrophal.

Obwohl Tierprodukte die auf solchen Flächen produziert werden nur einen sehr geringen Anteil zur globalen Ernährung beitragen, belegen sie unvorstellbare Landflächen.

Transkript Geschichtsstunde: Während des Ersten Weltkriegs war die Seeblockade des Deutschen Reichs durch die Briten der Grund dafür, dass auch in Ländern wie dem neutralen Dänemark keine Nahrungsmittel mehr per Schiff angelandet werden konnten.

Ab war man gezwungen, Nahrungsmittel zu rationieren. Daher wurde angeordnet, den Schweinebestand um 80 Prozent und die Zahl der Milchkühe um ein Drittel zu reduzieren.

Das mag erst mal paradox klingen, weshalb wohl Veganern gegenüber so oft argumentiert wird, dass man ihretwegen mehr Pflanzen anbauen müsste und dadurch Monokulturen fördert und die Umwelt stärker belastet -oder dass auch gar nicht genug Anbaufläche für Pflanzen zur Verfügung stehen würde, wenn alle Menschen vegan würden.

Dabei ist aber das Gegenteil der Fall. Dass das so paradox klingt, liegt wohl auch daran, dass wir viel kritischer auf das schauen, was die anderen tun und nicht wirklich kritisch auf das was wir selbst tun.

Man schaut auf das, was für die Produktion veganer Lebensmittel vermeintlich zusätzlich benötigt wird und nicht wirklich darauf, was für die eigene Nahrung nötig ist.

Aber jedes Lebewesen braucht Nahrung zur Aufrechterhaltung der grundlegenden Lebensfunktionen, Tiere speziell für Bewegungsenergie und gegebenenfalls Körperwärme und darüber hinaus natürlich auch für den Aufbau von Körpermasse wie etwa der Muskeln, welche wir ja zu essen gedenken.

Für die Herstellung von Tierprodukten braucht man dementsprechend Tierfutter. Und zwar viel. Für die Produktion von Fleisch benötigt man je nach Art und Haltungsform zwischen der 4-fachen und der fachen Menge an Pflanzenkalorien.

Und diese müssen natürlich auch irgendwo her kommen. Im Schnitt verbraucht man für die Herstellung einer tierlichen Kalorie etwa 7 pflanzliche Kalorien.

Man bekommt aber nicht nur weniger Fleisch heraus als man Soja reingesteckt hat. Und Soja kann von Menschen direkt verzehrt werden.

Natürlich wäre nicht alles davon direkt für Menschen essbar, denn man verfüttert auch sogenanntes Raufutter, welches nicht für den menschlichen Verzehr geeignet ist und welches oft auch nicht auf Ackerflächen wächst, wo man stattdessen Menschennahrung anbauen könnte.

Nur hat man dafür neben den den durchschnittlich kg Raufutter auch etwa kg Kraftfutter verbraucht, welches viel Ackerfläche belegt. Allein die Menge des Kraftfutters beträgt also ein Vielfaches von dem, was man am Ende als Fleisch heraus bekommt.

Und man benötigt dafür etwa einen halben Hektar Land. Gras kann aber ohnehin fast nur von Wiederkäuern wie vor allem Rindern verwertet werden.

Ein Kilogramm brasilianisches Rindfleisch verursacht beispielsweise etwa so viele Treibhausgasemissionen wie eine Fahrt von Kilometern in einem Mittelklassewagen und es gehört damit zu den umweltschädlichsten Fleischsorten.

Die umweltverträglichste Sorte ist regionales Geflügelfleisch. Dennoch sind pflanzliche Produkte mit hohem Proteingehalt, wie beispielsweise Tofu und Tempeh in der Klimabilanz im Schnitt noch einmal um den Faktor zwei oder drei besser als dieses Fleisch.

Selbst das Fleisch mit den geringsten Umweltauswirkungen verursacht immer noch mehr Umweltschäden als das am wenigsten nachhaltige Getreide oder Gemüse.

Und im Vergleich mit der ökologisch schädlichsten Sorte Sojamilch benötigt selbst die ökologisch beste Kuhmilch viel mehr Land und sie produziert mehr Treibhausgase und verursacht mehr Bodenversauerung und mehr Gewässerschäden.

Dadurch werden weitere Treibhausgase freigesetzt. Und auch das nicht realisierte CO2-Speicherpotenzial muss man bei der Berechnung der Emissionen beachten.

Denn landwirtschaftlich genutzte Flächen binden weit weniger Kohlendioxid aus der Atmosphäre als die natürliche Vegetation.

Mit der Abholzung und Degradierung von Wäldern zerstört man daher auch potenzielle Kohlenstoffsenken, also Reservoirs, die Treibhausgase aufnehmen.

Zudem ist der Verlust solcher unberührten Ökosysteme die Hauptursache für das Artensterben. Und auch davon ist ein ein Fünftel durch die direkten Folgen der Nutztierhaltung bereits von Degradierung betroffen.

Je mehr Fleisch konsumiert wird, umso intensiver muss die Landwirtschaft sein und umso schwieriger ist etwa der Erhalt von Waldflächen.

Mehr als die Hälfte der Gesamtfläche Deutschlands wird landwirtschaftlich genutzt. Allein in Brasilien würden 1,3 Millionen Hektar zurückgewonnen, wodurch wir den Regenwald und die Artenvielfalt schützen würden.

Sehr viel Tierfutter wird nämlich importiert, denn Flächenbedürfnisse werden heute aufgrund der Globalisierung im Wesentlichen exportiert.

An die Schlachttiere Amerikas wird jährlich mehr Getreide verfüttert, als die Bevölkerung von Indien und China zusammengenommen zur Ernährung braucht.

Das ist zwar oft Futtergetreide, welches nicht gut für Menschen taugt. Aber auch das muss ja angebaut werden und beansprucht dementsprechend Ackerfläche.

Und auf der hätte man in den meisten Fällen ebenso gut backfähiges Getreide oder andere Feldfrüchte als direkte menschliche Nahrung anbauen können.

Gerade auch für Mais braucht man einen bedeutenden Teil der Agrarflächen, was dazu beiträgt, dass die europäische Landwirtschaft mehr Flächen braucht als vorhanden sind und dass deshalb Futtermittelimporte nötig sind.

Darüber hinaus verbraucht die Landwirtschaft aber auch Energie und andere Ressourcen. Etwa die Hälfte der jährlich in Deutschland ausgebrachten Unsere Nutztiere verbrauchen mehr essbares Protein als sie produzieren.

Im Bezug auf Kalorien ist der Verlust noch viel höher. Die Viehhaltung entzieht der Nahrungsmittelbereitstellung also mehr als sie zu dieser beiträgt oder anders gesagt: Sie verbraucht mehr, als sie produziert.

Dieses könnte dann allerdings als unbewirtschaftete Natur erhalten werden. Die Rechnung geht also nicht auf. Teile diesen Beitrag "Hey Veganer, für euch muss man viel mehr Pflanzen anbauen!

Transkript Viele Menschen erklären ja, dass ihnen das mit dem Veganismus zu aufwändig ist, weil man immer drauf achten muss, was man isst.

Dabei scheinen sie das doch ohnehin schon zu tun. Denn wenn man vegan wird, ist meist das erste was man -ohne je gefragt zu haben- erfährt, dass nahezu alle anderen Menschen auch nur ganz wenig Fleisch essen und darauf achten, wo es her kommt und dementsprechend nur beim Fleischer ihres Vertrauens kaufen, wo sie sicher sein können, dass es den Tieren gut ging.

Jedenfalls kann man sich sicher sein, dass beim Thema Veganismus von ganz vielen Menschen sofort reflexhaft klargestellt wird, dass sie auch nur ganz wenig Fleisch essen.

Oder wenn mal im Restaurant isst… oder bei Freunden… oder zu Veranstaltungen… oder unterwegs mal einen Döner, oder eine Currywurst -oder jetzt in der Kantine auf Arbeit.

Das wäre ja auch Missionierung und Nahrungsdiktatur wenn wir mal ehrlich sind. Da isst man halt mal das Schnitzel. Das besteht eh zur Hälfte aus Brot.

Und es muss ja auch nicht immer was mit Fleisch sein. Oder man isst statt Fleisch einfach mal etwas Geflügel.

Das ist ja eher eine Art Salat. Oder einfach mal Fisch essen. Fische sind ja Kaltblüter -so ähnlich wie Gemüse. Und ab und zu nimmt man halt auch ausnahmsweise mal beim Lidl ein paar Bouletten und ein paar Wiener mit, wenn man da eh schon mal vorbei kommt ….

Natürlich gibt es auch Menschen die tatsächlich wenig Tierprodukte essen. Und wenn sie das noch weiter einschränken wollen, dann ist das ja schon mal ein guter Ansatz den man unterstützen sollte.

Ganz wenig ist offenbar das Beste. Aber gar kein Fleischkonsum ist dann auch wieder extrem. Alles andere ist zu viel oder zu extrem. Menschen vergleichen sich und ihre Handlungen ja gern.

Speziell auch, wenn sie sich für etwas rechtfertigen wollen. Wenn es jemanden gibt, der es schlechter macht, wirkt das eigene Handeln schon besser.

In diesem Fall sind das dann also gedankenlose Massentierhaltungsfleischesser die beim Discounter kaufen, also die anderen -und die, die gar keine Tierprodukte essen, also die extremen Veganer.

Aber wenn Menschen Veganern erklären, dass sie auch nur ganz wenig Fleisch essen, dann liegt das in der Regel auch daran, dass sie auf einer gewissen Ebene Tierquälerei und unnötiges Töten eigentlich ablehnen Jedoch handeln sie an gewissen Stellen nicht wirklich danach und versuchen deshalb mehr oder weniger unbewusst, diese Handlungen irgendwie zu rechtfertigen und zu erharmlosen.

Die Behauptung, auch nur ganz wenig Fleisch zu essen, kommt dann ähnlich reflexhaft, wie etwa auch die Aussage, dass Veganer auch keine besseren Menschen sind.

Und sie hängt auch damit zusammen. Veganer wollen in erster Linie Tierleid verhindern. Wenn man also gegen den Veganismus argumentiert, findet man sich schnell auf einer Seite wieder auf der man unnötige Gewalt, Leidverursachung und Tötung für egoistische Motive rechtfertigt, was keine besonders angenehme Situation ist, weil es nicht zu dem positiven Bild passt, welches man gern von sich selbst haben möchte.

Deshalb versucht man zu relativieren -auch sich selbst gegenüber. Wir Menschen sind leider enorm gut darin uns selbst was vorzumachen.

Und wenn wir an Fleisch denken, dann denken wir im Wesentlichen an rohes unverarbeitetes Fleisch das man beim Fleischer kauft und selbst zubereitet.

Und das tun die meisten Menschen anteilig tatsächlich nur selten. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass wir aus fühlenden Lebewesen Produkte machen, bei denen so etwas wie charakter, Persönlichkeit, Bedürfnisse, Interessen und Emotionen ausgemerzt wurden.

Der Durchschnittsdeutsche isst 60 Kilo Fleisch im Jahr. Rechnet man Vegetarier und Veganer raus, sind das pro Fleischesser natürlich noch mehr.

Selbst die nicht gerade veganerfreundliche und recht konservative Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt maximal kg im Jahr. Der Deutsche isst also im Schnitt ungefähr das Dreifache der Empfehlung.

Und bei der Empfehlung geht es noch nicht mal um Ethik und Umweltschutz sondern nur um Mengen die gerade noch gesund sind.

Es wird nicht gemacht, aber allein die Aussage dass es theoretisch vermeintlich ginge oder irgendwer das irgendwo vielleicht wirklich so macht, oder die Vorstellung dass es irgendwo ein glückliches Schwein gibt, das aber trotzdem gern sterben will, reicht in der Regel schon für die eigene Rechtfertigung.

Wir Menschen beurteilen andere meist nach ihren Taten und uns selbst nach unseren Absichten. Bio ist nämlich nicht das Gegenteil von Intensivtierhaltung sondern kann auch eine Form davon sein.

Aber auch bei bio kommt Fleisch immer von empfindungsfähigen Lebewesen, die fast alle auf Höchstleistung gezüchtet wurden, von ihren Familienmitgliedern getrennt, in ihrem Bewegungsverhalten und ihren Bedürfnissen eingeschränkt und meist noch im Kindsalter geschlachtet werden.

Der Marktanteil von Freilandhaltung ist gering und hat meist auch wenig mit idyllischer, bäuerlicher Romantik zu tun, so wie uns die Werbung das gern präsentiert.

Konsequent nur Tierprodukte aus solcher Haltung zu konsumieren wäre in den meisten Fällen viel schwieriger und teurer als vegan zu leben.

Aber wodurch verdienen Metzger eigentlich dieses vielzitierte Vertrauen? Weil es immer gut geschmeckt hat oder weil sie freundlich sind?

In der Regel wird man einfach mal annehmen, dass es den Tieren beim angeblichen Vertrauensfleischer besser ging als anderswo, weil es bequemer ist.

Wenn man wirklich so über das erworbene Fleisch Bescheid wüsste, müsste man eine ganze Reihe von Fragen beantworten können: Wo kommt das Fleisch denn genau her?

Wie wurde das Tier gehalten? War es männlich oder weiblich? Wie alt war es? Stand das Tier auf der Weide? Wenn ja: Wie oft und wie lange?

Wenn nein, warum nicht? Wurde zugefüttert, und wenn, dann was und in welcher Menge? Woher kommt das Futter für die Tiere, wie wurde es angebaut, wurden Spritzmittel verwendet wenn ja: welche?

Wurde Medikamente verabreicht? Welche Nebenwirkungen hat das Medikament? Wie viele Tieren haben mit dem einen Tier eine Box geteilt?

Gab es Rückzugsmöglichkeiten und wenn ja, welche? Wie weit war der Transport zum Schlachthaus? Wie lange musste das Tier im Schlachthaus warten?

In welchem Schlachthaus wurde das Tier getötet? Wie wurde das Tier getötet? Sind beim Töten Fehler oder Aussergewöhnlichkeiten aufgetreten?

Wenn so, welche? Und so weiter… Es ist wohl recht unwahrscheinlich, dass es viele Menschen gibt, die diese Fragen ihrem Metzger schon mal gestellt haben.

Zumal ja beispielsweise in der Wurst meist mehr als ein Tier verarbeitet wurde. Und man würde den Fleischern mit solchen Fragen mehr auf die Nerven gehen, als jeder Veganer das könnte.

Sicherlich kann und sollte man ähnliche Fragen auch bei anderen Produkten stellen. Die Welt wäre vermutlich ein besserer Ort wenn alle Menschen einander so vertrauen würden, wie angeblich denen, die für uns Tiere töten.

Teile diesen Beitrag "Hey Veganer, ich esse auch nur ganz wenig Fleisch! Transkript Wenn Menschen nicht weiter über eine Thematik nachdenken wollen, nutzen sie gern mal Sprichwörter anstelle von Argumenten.

Oftmals passiert es dann auch, dass diese aus einem völlig anderen Kontext gelöst und unpassend verwendet werden. Als Veganer hört man das besonders oft.

Dieser Spruch wird meist so verstanden und verwendet, dass jeder das Recht auf eigene Ansichten, Vorlieben und Handlungsweisen haben solle — und dass andere, die diese nicht teilen, sich daran nicht stören oder Kritik üben sollten.

Das klingt — oberflächlich betrachtet — erst mal vernünftig und betont tolerant. Denn er wurde schon von den Nazis für ihre Zwecke verwendet und am Eingangstor des Konzentrationslagers Buchenwald von innen lesbar angebracht.

Nun ist Spruch deswegen noch nicht grundsätzlich abzulehnen aber vor diesem diesem Hintergrund ist die Gedankenlosigkeit, mit der er verwendet wird durchaus heikel.

Und es zeigt, wie solche Aussagen verzerrt, instrumentalisiert und sinnentfremdet werden können. Denn vor allem entspricht diese Verwendung auch kaum noch der ursprünglichen Bedeutung im antiken Griechenland.

Aber vor allem meinte Platon damit, dass jeder für eine gerechte und harmonische Gesellschaft das tun solle, was seinem Wesen, seinen Möglichkeiten und seinen Umständen entspricht.

Jeder sollte das tun, was ihm am meisten liegt um zu helfen. Es ging nicht darum, dass jeder rücksichtslos tun und lassen und nehmen können soll, was er gerade möchte.

Man rechtfertigt damit also praktisch das komplette Gegenteil von dem, was die Aussage eigentlich bedeutete und maskiert das mit diesem Sinnspruch als Toleranz.

Tatsächlich gehörte dieses Fleisch aber anderen Lebewesen mit eigenen Emotionen, Interessen und Bedürfnissen. Mahlzeit miteinander.

Diesen Monat ist es wieder soweit: Im chinesischen Yulin findet, wie jedes Jahr seit , das als Hundefleisch-Festival bekannte Stadtfest statt, bei dem es eben im Wesentlichen um Hundefleisch geht.

Berichten zufolge sieht es aber so aus, dass es auf dem Stadtfest dieses Jahr aus Hygienegründen doch kein Hundefleisch geben wird.

Das sorgt für Panik bei den Nachrichtenmagazinen. Hatte man sich doch schon die guten Substantive zurechtgelegt: Schande, Entsetzen, Grauen, Horror… Also macht man halt aus den Berichten vom letzten Jahr noch mal was.

Transkript Es gibt ja eine Reihe von Begründungen mit denen Fleischesser die vegane Ernährung kritisieren. Angeblich zerstört die den Regenwald, sie vernichtet Arbeitsplätze, sie belastet das Gesundheitssystem, und so weiter.

Auch kritisieren sich Fleischesser ja untereinander und beklagen mehr oder weniger indirekt immer, dass die anderen -im Gegensatz zu einem selbst- immer zu viel Fleisch essen, zu billiges kaufen und die Massentierhaltung unterstützen.

Toleranz wird ja generell als etwas Gutes gesehen und der Begriff dementsprechend positiv verwendet. Und es klingt natürlich erst mal gut und tolerant wenn man den Standpunkt vertritt, dass jeder essen oder tun können soll, was er will.

Nur ist das einfach nicht zu Ende gedacht. Das zeigt sich beispielsweise am sogenannten Toleranz-Paradoxon. Wenn man tolerant gegenüber Intoleranz ist, fördert man quasi die Intoleranz die man damit ja eigentlich kritisiert.

Ob Toleranz etwas Gutes ist, hängt also ganz entscheidend davon ab, worauf sie sich bezieht. Und auf den ersten Blick bezieht diese sich hier natürlich auf das Essen.

Aber wenn Veganer Tierprodukte kritisieren, dann geht es nicht einfach um das was da auf dem Teller liegt sondern vor allem um das was es mal war -beziehungsweise darum, was getan werden muss um dieses Essen zu erzeugen.

Bei Tierprodukten ist das aber nicht der Fall. Nicht nur weil die Produktion tierischer Nahrungsmittel auch katastrophale Umweltauswirkungen, und damit Auswirkung auf alle Menschen hat -insbesondere auf die Ärmsten, sondern auch weil Tierprodukte nun mal aus Tier bestehen oder von Tieren genommen werden und man auch damit das Leben, die Freiheit und das Wohl fühlender Lebewesen beeinträchtigt.

der artgenosse

The naturally hatched baby goslings followed their mother, while the incubator hatched ones follow Lorenz. To ensure imprinting had occurred Lorenz put all the goslings together under an upturned box and allowed them to mix.

When the box was removed the two groups separated to go to their respective 'mothers' - half to the goose, and half to Lorenz.

Imprinting does not appear to be active immediately after hatching, although there seems to be a critical period during which imprinting can occur.

Hess showed that although the imprinting process could occur as early as one hour after hatching, the strongest responses occurred between 12 and 17 hours after hatching, and that after 32 hours the response was unlikely to occur at all.

Imprinting has consequences, both for short-term survival, and in the longer term forming internal templates for later relationships.

Imprinting occurs without any feeding taking place. Lorenz and Hess believe that once imprinting has occurred, it cannot be reversed, nor can a gosling imprint on anything else.

Lorenz, K. Der Kumpan in der Umwelt des Vogels. Der Artgenosse als auslösendes Moment sozialer Verhaltensweisen.

Journal für Ornithologie, 83 , —, — Dass der Anspruch, fühlenden Lebewesen nicht vorsätzlich Schaden zuzufügen einem in einer Gesellschaft in der Tierausbeutung zutiefst verwurzelt ist, nicht leicht gemacht wird, ist ein Argument gegen die Gesellschaft, nicht gegen dem Veganismus.

Das Vermeiden von Tierprodukten wird doch nicht weniger sinnvoll, wenn man nicht gleich in den Wald zieht und alles aufgibt, was irgendwie mit Zivilisation und Kultur zu tun hat.

Zumal die Menschen die das erst fordern einen dann in aller Regel ohnehin als Spinner, Extremist und Sonderling abstempeln würden die man nicht ernst nehmen kann.

Der Versuch auf erneuerbare Energien umzusteigen wird doch auch nicht sinnlos, weil wir das nicht sofort und überall gleichzeitig schaffen und weil die neueren Technologien sicherlich auch noch nicht einem hundertprozentigen Ideal entsprechen und insgesamt vielleicht erst mal nur ETWAS besser sind.

Wir streben immer irgendwelche Veränderungen im Kleinen an, obwohl wir damit nicht alle Probleme der Welt lösen. Anders geht es nun mal nicht.

Es ist schon sehr grotesk, dass die Bemühungen von Veganern, etwas zu verbessern ausgerechnet von Nichtveganern als inkonsequent und absurd bezeichnet werden, die ihren gleichgültigen Arsch überhaupt nicht bewegen und denen Tiere und Umwelt komplett an selbigem vorbei gehen und die dementsprechend rein gar nichts tun… Oder war das jetzt wieder militanter Veganisten-Extremismus von Fanatikern für die nur ihr Veganismus zählt und die gar nicht interessiert dass andere den Müll trennen, Rad fahren, Bio kaufen und Energiesparlampen verwenden?

Nur… Warum sollte man das alles tun? Nach der eigenen Fleischlogik ist das doch alles völlig bescheuert und heuchlerisch, wenn man das nicht absolut perfekt macht und nicht nackt und ohne Strom in einer Höhle lebt so wie man es von Veganern verlangt.

Selbstverständlich gibt es noch viele andere Baustellen wo man Leid, Umweltzerstörung und Ungerechtigkeiten verhindern müsste und man kann davon ausgehen, dass Veganer ganz allgemein auch stärker für andere sozialen Probleme sensibilisiert sind.

Da muss Veganismus auch für normale Menschen erst mal ein halbwegs realistisches Ziel sein. Und diese eigenartige Forderung nach absoluter Vollkommenheit oder gar nichts, ist nichts, was irgendetwas auf der Welt verbessert -abgesehen von der eigenen Bequemlichkeit.

Man könnte dieses Argument noch viel weiter treiben und argumentieren, dass Wasser nicht vegan ist, weil in Klärwerken unter Umständen Fische benutzt werden um die Wasserqualität zu prüfen.

Und selbst wenn nicht, würde man durchs Bezahlen der Wasserrechnung den Lohn von Wasserwerksmitarbeiter mitfinanzieren welche dann davon unvegane Nahrungsmittel kaufen würden.

Und selbst wenn man nur Regenwasser trinken würde, kann man IMMER irgendwas finden, was auf irgend eine Art nicht so richtig vegan ist.

Die Gefahr auf Insekten zu treten besteht eben immer. Und wir leben in einer Gesellschaft in der wir extrem voneinander abhängig und miteinernander vernetzt sind und in der man alleine nun mal meist nicht viel bewirken kann.

Ganz besonders wenn man sich komplett aus der Gesellschaft entfernt um um jeden Preis ein völlig unrealistisches Ideal zu erreichen so wie es manche Menschen offenbar verlangen, sobald man an einer Stelle etwas verbessern will, an der es ihnen unbequem ist.

Nicht alle pflanzlichen Produkte sind auch ethisch und ökologisch gut. Aber praktisch alles was tierischen Ursprungs ist, ist diesbezüglich schlecht.

Der Veganismus ist nicht perfekt. Was ist schon perfekt? Aber es ist die viel bessere und vor allem eine umsetzbare Option die so wichtig und effektiv ist wie kaum eine andere mögliche Umstellung.

Eines ist aber richtig: Veganismus allein reicht nicht. Nur folgt daraus eben nicht, dass man gar nichts machen sollte, sondern dass man MEHR tun muss.

Wir sind alle zu einem gewissen Grad schuldig an Umweltschäden. Vegan zu leben reduziert diesen Impakt bereits so gravierend, dass es für einen durchschnittlichen Fleischesser extrem schwierig ist, das irgendwie aufzuholen.

Man trifft ja immer nur die ganz unterdurchschnittlichen. Natürlich kann und sollte man auch Veganer kritisieren, wenn man berechtigterweise denkt, dass sie vermeidbaren und unnötige Schäden anrichten.

Oft sind aber Veganer selbst ihre schärfsten Kritiker, entweder untereinander — da neigen wir zugegeben teilweise zum Übertreiben — bisschen wie echte Menschen — oder auch sich selbst gegenüber.

Und Veganer sind normalerweise bestrebt, an immer mehr Stellen immer besser zu handeln und dazu zu lernen. Und besser bedeutet an der Stelle: weniger Leid und Schaden verursachen.

Entgegen der öffentlichen Meinung sind veganen Foren und Gruppen nämlich nicht voll von Beiträgen darüber wie geil wir im Vergleich mit Nichtveganern sind sondern viel mehr von solcherlei Fragen und Diskussionen.

Das ist für viele einer der Gründe überhaupt vegan geworden zu sein. Vor allem ist es aber sicherlich der Vorsatz nicht aktiv Leid und Schaden zu verursachen, der ja erst mal ein wichtiger erster Schritt ist und den man als so argumentierender Nichtveganer so in der Regel noch nicht mal gefasst hat.

Es kommt auf die Richtung an in die man sich bewegt und die Frage ist letztlich -oder vielmehr erstlich: Wie gehen wir damit um, dass wir nicht völlig schadfrei leben können?

Da gibt es im Wesentlichen zwei Möglichkeiten: Die anständige Reaktion darauf wäre doch, dass man versucht selbst, so wenig wie möglich Leid und Schaden zu verursachen und einander zu helfen und als Nichtveganer beispielsweise zu sagen: Ich helfe dir dabei die Dinge abzustellen durch die du Leid verursachst und du hilfst mir dabei vegan zu werden.

Wenn man das nicht kann, sollte man auch tunlichst vermeiden, so etwas als ein Argument anzuführen. Denn Veganer können.

Und missionarisch wie wir nun mal sind, schrecken wir in der Regel auch nicht davor zurück, über das Vegansein zu sprechen und zu erklären, welche Alternativen es zu Tierprodukten gibt und wie man weniger Leide und Umweltschäden versucht und diese ganzen militanten Dinge.

Ethisch gut ist oft nicht das, was die Gesellschaft uns leicht macht. Und genau das ist es, was Veganer tun.

Natürlich ist das lästig und unangenehm. Aber das ist nichts dagegen, wie unangenehm es wird, wenn wir so weitermachen wie bisher oder wie es unseren tierlichen Opfern geht.

Transkript Heutzutage gibt es kaum noch eine Veganismus-Diskussion in der nicht irgendwer Weidefleisch erwähnt. Das Argument besteht dabei grob aus bis zu drei Teilen.

Dann wird argumentiert, dass Weidehaltung nachhaltiger und umweltfreundlicher ist als der Anbau pflanzlicher Nahrungsmittel.

Und es wird behauptet, dass durch den Anbau von Pflanzen auf dem Acker angeblich mehr Tiere wie beispielsweise Mäuse vom Mähdrescher getötet werden als bei der Produktion von Weidefleisch.

Leider ist es richtig, dass man nicht leben kann, ohne Schaden anzurichten. Und auch so manche pflanzlichen Lebensmittel sind diesbezüglich ziemlich übel.

Immerhin basiert das das Weidefleischargument augenscheinlich erst mal nicht nicht auf dieser Prämisse und es dreht sich um die Frage, womit tatsächlich weniger Schaden angerichtet wird.

Sicherlich wird in den seltensten Fällen ergebnisoffen zu Diskussion gestellt, ob das denn wirklich so ist. Sondern das Argument soll zeigen, dass Fleischkonsum die ethisch und ökologisch bessere Ernährung darstellt als der Veganismus -oder zumindest keine schlechtere.

Und vielen scheint es dabei auch zu reichen, dass ethisch überlegenes Weidefleisch existiert oder existieren könnte um das mehr oder weniger unbewusst aufs Fleischessen allgemein zu übertragen und um dann weiter weitgehend BELIEBIGE Tierprodukte zu konsumieren.

Zunächst muss man sagen, dass man diese Behauptung so sicher und kategorisch nicht treffen kann. Natürlich werden leider beispielsweise auch beim Anbau von Getreide Tiere getötet.

Und es nicht unmöglich, dass ein super schonend produziertes Bio-Weide-Tierprodukt weniger Schaden anrichtet, als ein konventionell produziertes pflanzliches, wie etwa in drei Schichten Alu und Plastik verpacktes Flugobst das um die halbe Welt geschickt wurde.

Und oft wird ja in der Argumentation davon ausgegangen, dass Veganer eh fast nur sowas essen und man selbst eben nur das viel bessere regionale Weidefleisch.

Viel redlicher wäre es aber, würde man dieses auch mit entsprechenden Produkten wie handgepflückte regionale Äpfel von Streuobstwiesen vergleichen, wo es dann schon wieder anders aussieht.

Und wenn es tatsächlich um Leidverminderung ginge, würde man dann dieses Obst dem Rind vorziehen. In der Praxis ist Veganismus nahezu immer die bessere Option.

Es kann unter gewissen Umständen durchaus so sein. Es sprechen allerdings auch eine ganze Reihe von Faktoren dagegen:.

Die meisten Rinder die von Gründland gefüttert werden, stehen gar nicht direkt auf der Weide und wenn dann nur einen Teil des Jahres.

Sie bekommen daher riesige Mengen gemähtes Gras oder Heu. Ein Rind frisst knapp 23kg Heu oder etwa kg frisches Gras pro Tag. Das sind also enorme Mengen, die mit dem Mähdrescher geerntet werden.

Dazu kommt noch Stroh, mit dem oft die Ställe ausgelegt werden. Fast alle anderen Tierprodukte sind um ein vielfaches schädlicher und würden die Gesamtbilanz ganz schnell wieder umkehren wenn man ansonsten nicht praktisch vegan leben würde.

Man wird ja meist schon genervt und ratlos angesehen, wenn man in der Gastro oder beim Einkaufen nach etwas veganem fragt.

Versucht mal ausdrücklich -fast egal wo -grasgefüttertes Weidefleisch zu verlangen und konsequent auch nichts anderes zu essen.

Viele Weiden wurden auch erst durch die Zerstörung bestehender Ökosysteme wie beispielsweise der Rodung von Wäldern geschaffen wodurch ebenfalls Schaden an Tieren verursacht wurde.

Auch sowas muss man mit einrechnen. Die Nutzung als Weideland funktioniert zudem auch nur, wenn die Tiere das auch vertragen.

Die heutigen Turbo-Hochleistungsrinder können nämlich oft gar nicht mehr von Gras allein oder ein paar Steppengewächsen leben, und würden ohne das Zufüttern von Kraftfutter aufgrund ihres hochgezüchteten Stoffwechsels krepieren.

Selbst bei den besten Biokühen besteht die Nahrung zu einem nicht unerheblichen Teil aus Kraftfutter. Dadurch ist selbst bei vermeintlicher Weidehaltung meist noch der Anbau von Kraftfutter auf Ackerflächen nötig, wodurch dort also auch das verursacht wird, was man Veganern vorwirft.

Die alten Rassen, die mit Gras allein auskommen, bringen dann aber viel geringere Erträge als ihre überzüchteten Nachfahren.

Auch die Leistung von Milchkühen sinkt bei Weidehaltung. Denn auch durch die allgemeinen Umweltauswirkungen der Weidehaltungen kommen noch diverse indirekte und längerfristige Schäden an Umwelt und Lebewesen hinzu.

Entgegen seinem Ruf hat Weidefleisch viel gravierendere Auswirkungen auf die Umwelt und das Klima als die allermeisten pflanzlichen Lebensmittel.

Man produziert jedenfalls nicht Fleisch für 7,5 Milliarden Menschen, indem man ein paar glückliche Kühe auf irgendwelche Bergwiesen stellt.

Sollte man durch Zufall zu der privilegierten Elite gehören, die wirklich nur Weidefleisch beziehen, dann funktioniert das global gesehen nur, weil man davon profitiert, dass die allermeisten der anderen Fleischesser das nicht tun und Fleisch aus Intensivtierhaltung essen.

Hinzu kommt, dass von den 60 kg Fleisch die ein Deutscher pro Jahr konsumiert, nur etwa 10kg Rindfleisch sind. Von ca. Das sind alles keine Weidetiere.

Das zellulosehaltige Gras kann nun mal nur von Wiederkäuern effizient verwertet werden. Schweine können mit Gras nur sehr begrenzt etwas anfangen, Gänse, Enten oder Puten praktisch gar nichts.

Diese Tiere bekommen jedenfalls vorwiegend hochwertiges Soja, Mais und Getreide, was alles nicht auf Weideland wächst, sondern auf denselben Ackerflächen, auf denen man ansonsten Gemüse und Getreide anbauen könnte.

Von Wiederkäuern von denen auch nur ein geringer Teil Weiderinder sind, werden in Deutschland jedes Jahr knapp 4 Mio geschlachtet.

Das ist zwar auch noch eine tragische Zahl. In Relation zu den riesigen dafür geopferten Flächen und den damit verbundenen Umweltschäden ist dieses Ergebnis aber ziemlich katastrophal.

Dass es besser ist, glückliche Tiere zu töten, ist zwar eine fragwürdige Überzeugung. Aber im Allgemeinen wird es Rindern auf der Weide natürlich besser gehen als etwa in Anbindehaltung auf Spaltenböden.

Viele Menschen setzen allerdings intuitiv das, was sie für artgerecht und tierfreundlich halten, mit nachhaltig und umweltverträglich gleich.

Häufig ist aber das Gegenteil der Fall. Fleisch vom Weiderind ist oft sogar umweltschädlicher als das aus der Intensivmast.

Weiderinder wachsen langsamer und brauchen länger, bis sie schlachtreif sind. Zum einen, weil sie sie sich mehr bewegen als Stalltiere und zum anderen, weil sie weniger Kraftfutter und stattdessen mehr nährstoffarmes Gras bekommen.

Statt 15 Monate dauert das mehr als 20, was dazu führt, dass mehrere Monate zusätzlich Treibhausgase produzieren, darunter vor allem Methan.

Das entsteht, durch anaerobe Gärungen, also wenn organisches Material unter Luftausschluss abgebaut. Wenn Rinder Gras fressen, verdauen sie das im Gegensatz zu Getreide viel stärker mit Hilfe von Bakterien, wodurch viel mehr Methan entsteht.

Im Vergleich zu einem konventionellen Rind, welches mit Getreide gefüttert wird, produziert ein Bio-Weiderind dadurch die vierfache Menge an Methan, welches um ein vielfaches klimaschädlicher ist als Kohlendioxid.

Dieser ist in wärmeren Gegenden meist geringer. Die Rinder müssen daher mehr davon fressen, verdauen länger und erzeugen dadurch noch mehr Methan, welches für eine weitere Erwärmung sorgt.

Das ist also wieder mal ein Teufelskreis. Intensiv bewirtschaftete landwirtschaftliche Flächen können hingegen sehr umweltschädlich sein: Sie können Biotope stören, Böden und Grundwasser belasten und die Ökologie von Gewässern mit dem Eintrag von Stickstoff und Phosphor schädigen.

Eutrophierung nennt man das. Es kommt zu Überweidung und Bodenverdichtung oder Verschlämmung durch zu hohe Besatzdichten beziehungsweise durch das Weiden lassen auf feuchten Böden.

In Europa zeigen bereits 45 Prozent der Böden Qualitätsverluste. Tendenz steigend. Gras in Fleisch zu konvertieren verursacht immense Emissionen an Treibhausgasen.

Und auch im Hinblick auf Versauerung oder Überdüngung ist die Produktion tierischer Lebensmittel sehr viel schädlicher. Und auch wenn Veganismus alleine die Welt nicht rettet, würde eine pflanzliche Ernährung ein gutes Stück dazu beitragen, diese Bedrohung abzuschwächen.

Und wenn es wirklich um die Verminderung Tierleid gehen sollte, dann sucht man nicht nach dem vermeintlich tierfreundlichsten Fleisch sondern nach dem tierfeundlichsten Nahrungsmittel.

Und das ist dann kein Fleisch. Teile diesen Beitrag "Hey Veganer, Weidefleisch ist tier- und umweltfreundlicher. Transkript Für die Herstellung von Tierprodukten braucht man in den meisten Fällen ein vielfaches an Pflanzen als Futter und dementsprechend automatisch auch ein vielfaches an Ressourcen.

Dem wird manchmal entgegnet, dass es aber Flächen gibt, auf denen nicht viel mehr als Gras wächst und die daher kaum für den Anbau menschlicher Nahrungsmittel geeignet und sind und die deshalb nur mit.

Und das ist auch erstmal nicht falsch. Das ist sogar der überwiegende Teil der landwirtschaftlichen Nutzfläche. Man spricht dabei meist von Grünland.

Das ist vom Menschen geprägtes Grasland welches beispielsweise als Weiden oder Mähwiesen genutzt wird.

In der Praxis bringt das aber eine ganze Reihe Nachteile und Probleme mit sich, selbst wenn man das unnötige Töten von Tieren nicht dazu zählen sollte.

Zur Rechtfertigung des deutschen Fleischkonsums ist dieses Argument zunächst schon mal gar nicht geeignet. Denn abgesehen von Hochweiden im Hochland ist das in Deutschland genutzte Weideland fast nur anthropogenes Grünland.

Man hat sogenannte Primärwälder gerodet um sie landwirtschaftlich zu nutzen. Grünland ist zwar ökologisch wertvoller als Ackerflächen und ermöglicht eine weit höhere Artenvielfalt und kann deshalb auch erhaltenswert sein.

Aber es ist viel ungünstiger als Wälder und Moore. Aber das schmeckt ja alles nicht und bringt kein Geld. Das Argument, dass da nichts anderes wächst, stimmt hierzulande in den meisten Fällen nicht.

Man lässt nur nichts wachsen, weil man Tierhaltung betreiben will. Würde man keine Tierproduktion betreiben, wären diese Weideflächen überhaupt nicht notwendig.

Und obwohl man dann natürlich mehr menschliche Nahrung auf Ackerflächen anbauen müsste, würde sich durch den Wegfall der Kraftfutterproduktion der globale Gesamtbedarf an Ackerflächen sogar verringern.

Zwar ist das alles sehr komplex und heterogen und die Situation ist nicht überall die gleiche wie etwa im deutschsprachigen Raum und es gibt Gegenden wo das komplizierter ist.

Aber die Nutzbarmachung von Flächen mittels Futterproduktion ist wahnsinnig ineffizient und ökologisch katastrophal.

Obwohl Tierprodukte die auf solchen Flächen produziert werden nur einen sehr geringen Anteil zur globalen Ernährung beitragen, belegen sie unvorstellbare Landflächen.

Transkript Geschichtsstunde: Während des Ersten Weltkriegs war die Seeblockade des Deutschen Reichs durch die Briten der Grund dafür, dass auch in Ländern wie dem neutralen Dänemark keine Nahrungsmittel mehr per Schiff angelandet werden konnten.

Ab war man gezwungen, Nahrungsmittel zu rationieren. Daher wurde angeordnet, den Schweinebestand um 80 Prozent und die Zahl der Milchkühe um ein Drittel zu reduzieren.

Das mag erst mal paradox klingen, weshalb wohl Veganern gegenüber so oft argumentiert wird, dass man ihretwegen mehr Pflanzen anbauen müsste und dadurch Monokulturen fördert und die Umwelt stärker belastet -oder dass auch gar nicht genug Anbaufläche für Pflanzen zur Verfügung stehen würde, wenn alle Menschen vegan würden.

Dabei ist aber das Gegenteil der Fall. Dass das so paradox klingt, liegt wohl auch daran, dass wir viel kritischer auf das schauen, was die anderen tun und nicht wirklich kritisch auf das was wir selbst tun.

Man schaut auf das, was für die Produktion veganer Lebensmittel vermeintlich zusätzlich benötigt wird und nicht wirklich darauf, was für die eigene Nahrung nötig ist.

Aber jedes Lebewesen braucht Nahrung zur Aufrechterhaltung der grundlegenden Lebensfunktionen, Tiere speziell für Bewegungsenergie und gegebenenfalls Körperwärme und darüber hinaus natürlich auch für den Aufbau von Körpermasse wie etwa der Muskeln, welche wir ja zu essen gedenken.

Für die Herstellung von Tierprodukten braucht man dementsprechend Tierfutter. Und zwar viel. Für die Produktion von Fleisch benötigt man je nach Art und Haltungsform zwischen der 4-fachen und der fachen Menge an Pflanzenkalorien.

Und diese müssen natürlich auch irgendwo her kommen. Im Schnitt verbraucht man für die Herstellung einer tierlichen Kalorie etwa 7 pflanzliche Kalorien.

Man bekommt aber nicht nur weniger Fleisch heraus als man Soja reingesteckt hat. Und Soja kann von Menschen direkt verzehrt werden.

Natürlich wäre nicht alles davon direkt für Menschen essbar, denn man verfüttert auch sogenanntes Raufutter, welches nicht für den menschlichen Verzehr geeignet ist und welches oft auch nicht auf Ackerflächen wächst, wo man stattdessen Menschennahrung anbauen könnte.

Nur hat man dafür neben den den durchschnittlich kg Raufutter auch etwa kg Kraftfutter verbraucht, welches viel Ackerfläche belegt.

Allein die Menge des Kraftfutters beträgt also ein Vielfaches von dem, was man am Ende als Fleisch heraus bekommt.

Und man benötigt dafür etwa einen halben Hektar Land. Gras kann aber ohnehin fast nur von Wiederkäuern wie vor allem Rindern verwertet werden.

Ein Kilogramm brasilianisches Rindfleisch verursacht beispielsweise etwa so viele Treibhausgasemissionen wie eine Fahrt von Kilometern in einem Mittelklassewagen und es gehört damit zu den umweltschädlichsten Fleischsorten.

Die umweltverträglichste Sorte ist regionales Geflügelfleisch. Dennoch sind pflanzliche Produkte mit hohem Proteingehalt, wie beispielsweise Tofu und Tempeh in der Klimabilanz im Schnitt noch einmal um den Faktor zwei oder drei besser als dieses Fleisch.

Selbst das Fleisch mit den geringsten Umweltauswirkungen verursacht immer noch mehr Umweltschäden als das am wenigsten nachhaltige Getreide oder Gemüse.

Und im Vergleich mit der ökologisch schädlichsten Sorte Sojamilch benötigt selbst die ökologisch beste Kuhmilch viel mehr Land und sie produziert mehr Treibhausgase und verursacht mehr Bodenversauerung und mehr Gewässerschäden.

Dadurch werden weitere Treibhausgase freigesetzt. Und auch das nicht realisierte CO2-Speicherpotenzial muss man bei der Berechnung der Emissionen beachten.

Denn landwirtschaftlich genutzte Flächen binden weit weniger Kohlendioxid aus der Atmosphäre als die natürliche Vegetation. Mit der Abholzung und Degradierung von Wäldern zerstört man daher auch potenzielle Kohlenstoffsenken, also Reservoirs, die Treibhausgase aufnehmen.

Zudem ist der Verlust solcher unberührten Ökosysteme die Hauptursache für das Artensterben. Und auch davon ist ein ein Fünftel durch die direkten Folgen der Nutztierhaltung bereits von Degradierung betroffen.

Je mehr Fleisch konsumiert wird, umso intensiver muss die Landwirtschaft sein und umso schwieriger ist etwa der Erhalt von Waldflächen.

Mehr als die Hälfte der Gesamtfläche Deutschlands wird landwirtschaftlich genutzt. Allein in Brasilien würden 1,3 Millionen Hektar zurückgewonnen, wodurch wir den Regenwald und die Artenvielfalt schützen würden.

Sehr viel Tierfutter wird nämlich importiert, denn Flächenbedürfnisse werden heute aufgrund der Globalisierung im Wesentlichen exportiert.

An die Schlachttiere Amerikas wird jährlich mehr Getreide verfüttert, als die Bevölkerung von Indien und China zusammengenommen zur Ernährung braucht.

Das ist zwar oft Futtergetreide, welches nicht gut für Menschen taugt. Aber auch das muss ja angebaut werden und beansprucht dementsprechend Ackerfläche.

Und auf der hätte man in den meisten Fällen ebenso gut backfähiges Getreide oder andere Feldfrüchte als direkte menschliche Nahrung anbauen können.

Gerade auch für Mais braucht man einen bedeutenden Teil der Agrarflächen, was dazu beiträgt, dass die europäische Landwirtschaft mehr Flächen braucht als vorhanden sind und dass deshalb Futtermittelimporte nötig sind.

Darüber hinaus verbraucht die Landwirtschaft aber auch Energie und andere Ressourcen. Etwa die Hälfte der jährlich in Deutschland ausgebrachten Unsere Nutztiere verbrauchen mehr essbares Protein als sie produzieren.

Im Bezug auf Kalorien ist der Verlust noch viel höher. Die Viehhaltung entzieht der Nahrungsmittelbereitstellung also mehr als sie zu dieser beiträgt oder anders gesagt: Sie verbraucht mehr, als sie produziert.

Dieses könnte dann allerdings als unbewirtschaftete Natur erhalten werden. Die Rechnung geht also nicht auf. Teile diesen Beitrag "Hey Veganer, für euch muss man viel mehr Pflanzen anbauen!

Transkript Viele Menschen erklären ja, dass ihnen das mit dem Veganismus zu aufwändig ist, weil man immer drauf achten muss, was man isst.

Dabei scheinen sie das doch ohnehin schon zu tun. Denn wenn man vegan wird, ist meist das erste was man -ohne je gefragt zu haben- erfährt, dass nahezu alle anderen Menschen auch nur ganz wenig Fleisch essen und darauf achten, wo es her kommt und dementsprechend nur beim Fleischer ihres Vertrauens kaufen, wo sie sicher sein können, dass es den Tieren gut ging.

Jedenfalls kann man sich sicher sein, dass beim Thema Veganismus von ganz vielen Menschen sofort reflexhaft klargestellt wird, dass sie auch nur ganz wenig Fleisch essen.

Oder wenn mal im Restaurant isst… oder bei Freunden… oder zu Veranstaltungen… oder unterwegs mal einen Döner, oder eine Currywurst -oder jetzt in der Kantine auf Arbeit.

Das wäre ja auch Missionierung und Nahrungsdiktatur wenn wir mal ehrlich sind. Da isst man halt mal das Schnitzel. Das besteht eh zur Hälfte aus Brot.

Und es muss ja auch nicht immer was mit Fleisch sein. Oder man isst statt Fleisch einfach mal etwas Geflügel.

Das ist ja eher eine Art Salat. Oder einfach mal Fisch essen. Fische sind ja Kaltblüter -so ähnlich wie Gemüse.

Und ab und zu nimmt man halt auch ausnahmsweise mal beim Lidl ein paar Bouletten und ein paar Wiener mit, wenn man da eh schon mal vorbei kommt ….

Natürlich gibt es auch Menschen die tatsächlich wenig Tierprodukte essen. Und wenn sie das noch weiter einschränken wollen, dann ist das ja schon mal ein guter Ansatz den man unterstützen sollte.

Ganz wenig ist offenbar das Beste. Aber gar kein Fleischkonsum ist dann auch wieder extrem. Alles andere ist zu viel oder zu extrem.

Menschen vergleichen sich und ihre Handlungen ja gern. Speziell auch, wenn sie sich für etwas rechtfertigen wollen. Wenn es jemanden gibt, der es schlechter macht, wirkt das eigene Handeln schon besser.

In diesem Fall sind das dann also gedankenlose Massentierhaltungsfleischesser die beim Discounter kaufen, also die anderen -und die, die gar keine Tierprodukte essen, also die extremen Veganer.

Aber wenn Menschen Veganern erklären, dass sie auch nur ganz wenig Fleisch essen, dann liegt das in der Regel auch daran, dass sie auf einer gewissen Ebene Tierquälerei und unnötiges Töten eigentlich ablehnen Jedoch handeln sie an gewissen Stellen nicht wirklich danach und versuchen deshalb mehr oder weniger unbewusst, diese Handlungen irgendwie zu rechtfertigen und zu erharmlosen.

Die Behauptung, auch nur ganz wenig Fleisch zu essen, kommt dann ähnlich reflexhaft, wie etwa auch die Aussage, dass Veganer auch keine besseren Menschen sind.

Und sie hängt auch damit zusammen. Veganer wollen in erster Linie Tierleid verhindern. Wenn man also gegen den Veganismus argumentiert, findet man sich schnell auf einer Seite wieder auf der man unnötige Gewalt, Leidverursachung und Tötung für egoistische Motive rechtfertigt, was keine besonders angenehme Situation ist, weil es nicht zu dem positiven Bild passt, welches man gern von sich selbst haben möchte.

Deshalb versucht man zu relativieren -auch sich selbst gegenüber. Wir Menschen sind leider enorm gut darin uns selbst was vorzumachen.

Und wenn wir an Fleisch denken, dann denken wir im Wesentlichen an rohes unverarbeitetes Fleisch das man beim Fleischer kauft und selbst zubereitet.

Und das tun die meisten Menschen anteilig tatsächlich nur selten. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass wir aus fühlenden Lebewesen Produkte machen, bei denen so etwas wie charakter, Persönlichkeit, Bedürfnisse, Interessen und Emotionen ausgemerzt wurden.

Der Durchschnittsdeutsche isst 60 Kilo Fleisch im Jahr. Rechnet man Vegetarier und Veganer raus, sind das pro Fleischesser natürlich noch mehr.

Selbst die nicht gerade veganerfreundliche und recht konservative Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt maximal kg im Jahr.

Der Deutsche isst also im Schnitt ungefähr das Dreifache der Empfehlung. Und bei der Empfehlung geht es noch nicht mal um Ethik und Umweltschutz sondern nur um Mengen die gerade noch gesund sind.

Es wird nicht gemacht, aber allein die Aussage dass es theoretisch vermeintlich ginge oder irgendwer das irgendwo vielleicht wirklich so macht, oder die Vorstellung dass es irgendwo ein glückliches Schwein gibt, das aber trotzdem gern sterben will, reicht in der Regel schon für die eigene Rechtfertigung.

Wir Menschen beurteilen andere meist nach ihren Taten und uns selbst nach unseren Absichten. Bio ist nämlich nicht das Gegenteil von Intensivtierhaltung sondern kann auch eine Form davon sein.

Aber auch bei bio kommt Fleisch immer von empfindungsfähigen Lebewesen, die fast alle auf Höchstleistung gezüchtet wurden, von ihren Familienmitgliedern getrennt, in ihrem Bewegungsverhalten und ihren Bedürfnissen eingeschränkt und meist noch im Kindsalter geschlachtet werden.

Der Marktanteil von Freilandhaltung ist gering und hat meist auch wenig mit idyllischer, bäuerlicher Romantik zu tun, so wie uns die Werbung das gern präsentiert.

Konsequent nur Tierprodukte aus solcher Haltung zu konsumieren wäre in den meisten Fällen viel schwieriger und teurer als vegan zu leben.

Aber wodurch verdienen Metzger eigentlich dieses vielzitierte Vertrauen? Weil es immer gut geschmeckt hat oder weil sie freundlich sind?

In der Regel wird man einfach mal annehmen, dass es den Tieren beim angeblichen Vertrauensfleischer besser ging als anderswo, weil es bequemer ist.

Wenn man wirklich so über das erworbene Fleisch Bescheid wüsste, müsste man eine ganze Reihe von Fragen beantworten können: Wo kommt das Fleisch denn genau her?

Wie wurde das Tier gehalten? War es männlich oder weiblich? Wie alt war es? Stand das Tier auf der Weide?

Wenn ja: Wie oft und wie lange? Wenn nein, warum nicht? Wurde zugefüttert, und wenn, dann was und in welcher Menge?

Woher kommt das Futter für die Tiere, wie wurde es angebaut, wurden Spritzmittel verwendet wenn ja: welche? Wurde Medikamente verabreicht?

Welche Nebenwirkungen hat das Medikament? Wie viele Tieren haben mit dem einen Tier eine Box geteilt? Gab es Rückzugsmöglichkeiten und wenn ja, welche?

Wie weit war der Transport zum Schlachthaus? Wie lange musste das Tier im Schlachthaus warten? In welchem Schlachthaus wurde das Tier getötet?

Wie wurde das Tier getötet? Sind beim Töten Fehler oder Aussergewöhnlichkeiten aufgetreten? Wenn so, welche?

Und so weiter… Es ist wohl recht unwahrscheinlich, dass es viele Menschen gibt, die diese Fragen ihrem Metzger schon mal gestellt haben.

Zumal ja beispielsweise in der Wurst meist mehr als ein Tier verarbeitet wurde. Und man würde den Fleischern mit solchen Fragen mehr auf die Nerven gehen, als jeder Veganer das könnte.

Sicherlich kann und sollte man ähnliche Fragen auch bei anderen Produkten stellen. Die Welt wäre vermutlich ein besserer Ort wenn alle Menschen einander so vertrauen würden, wie angeblich denen, die für uns Tiere töten.

Teile diesen Beitrag "Hey Veganer, ich esse auch nur ganz wenig Fleisch! Transkript Wenn Menschen nicht weiter über eine Thematik nachdenken wollen, nutzen sie gern mal Sprichwörter anstelle von Argumenten.

Oftmals passiert es dann auch, dass diese aus einem völlig anderen Kontext gelöst und unpassend verwendet werden.

Als Veganer hört man das besonders oft. Dieser Spruch wird meist so verstanden und verwendet, dass jeder das Recht auf eigene Ansichten, Vorlieben und Handlungsweisen haben solle — und dass andere, die diese nicht teilen, sich daran nicht stören oder Kritik üben sollten.

Das klingt — oberflächlich betrachtet — erst mal vernünftig und betont tolerant.

der artgenosse Die alten Rassen, die mit Gras allein auskommen, bringen dann aber viel geringere Erträge als ihre überzüchteten Nachfahren. Das entsteht, durch anaerobe Gärungen, also wenn organisches Material unter Luftausschluss abgebaut. Wenn so, welche? Diese Selbstbeschränkung der Freiheit haben diverse philosophische Lehren der Geschichte thematisiert, von den Stoikern bis zur Aufklärung. Kann Feuer also auch Schmerzen fühlen? More info ja: Wie oft und wie lange? Solche Menschen wird man nicht überzeugen — dessen sollte man sich bewusst sein. Aber Wenn man gern behaupten möchte, dass Veganer mindestens genauso brutal zu fühlenden Please click for source sind, werden Pflanzen eben kurzerhand zu solchen befördert -auch wenn man ansonsten nie auf here Idee käme, so eine Aussage zu vertreten oder gar entsprechend zu handeln. Der Veganismus ist nicht perfekt. Und natürlich ist das auch https://nk-stil.se/online-filme-schauen-stream/thriller-filme-von-2011.php Prozess bei dem man versucht, immer noch just click for source an sich zu arbeiten und und wo man wohl trotzdem niemals Perfektion erreichen wird. Nicht alle Kämpfe see more es wert, sie auszutragen. Dem wird manchmal entgegnet, dass es aber Flächen gibt, auf denen nicht viel mehr als Click wächst und die daher kaum für den Anbau menschlicher Nahrungsmittel geeignet und sind und die deshalb nur mit. Das ist eine Stärke der Wissenschaft.

Der Artgenosse - Wir stellen vor – Christof Herrmann und seinen Blog „Einfach bewusst“

Mahlzeit miteinander. Aber das Fehlen eines solchen Pflanzenschutzgesetzes — oder irgendwelcher ernst gemeinter Initiativen für die Einführung eines solchen Gesetzes — zeigt wohl, dass die meisten Menschen offenbar eben NICHT davon ausgehen, dass Pflanzen leidensfähig wären und Schmerzen fühlen könnten und in dieser Hinsicht mit Tieren gleichzusetzen seien. Man wird ja meist schon genervt und ratlos angesehen, wenn man in der Gastro oder beim Einkaufen nach etwas veganem fragt. Zumal die Menschen die das erst fordern einen dann in aller Regel ohnehin als Spinner, Extremist und Sonderling abstempeln würden die man nicht ernst nehmen kann. Nicht weil Pflanzen ein Bewusstsein hätten und an irgendwas glauben. Toleranz wird ja generell als etwas Gutes gesehen und der Begriff dementsprechend positiv verwendet. Je nachdem, wie man es gerade braucht. Die sind auch nicht gut im Argumentieren. Fleisch vom Https://nk-stil.se/serien-stream-deutsch/esther-schweins-ehemann.php ist oft sogar umweltschädlicher als das aus der Intensivmast. Nur folgt daraus eben nicht, dass man fabian melina nichts machen learn more here, sondern dass man MEHR tun muss. Dem wird manchmal entgegnet, dass es aber Flächen gibt, auf denen nicht here mehr als Gras wächst und die daher kaum für den Anbau menschlicher Nahrungsmittel geeignet und sind und die deshalb nur mit. Diese Please click for source bekommen jedenfalls vorwiegend hochwertiges Soja, Mais und Getreide, was alles nicht auf Weideland wächst, sondern auf denselben Ackerflächen, auf denen man ansonsten Gemüse und Getreide anbauen könnte. Gerade Veganismus ist read article Thema, das sehr polarisiert. Der Versuch auf erneuerbare Energien umzusteigen click doch auch nicht sinnlos, weil wir das nicht sofort und überall gleichzeitig schaffen und weil die neueren Technologien sicherlich auch noch nicht einem hundertprozentigen Ideal entsprechen und insgesamt vielleicht erst mal nur ETWAS besser sind. Glücklicherweise bestehen nicht alle Experimente darin, dass wieder irgendwelche Laien-Botaniker ihrem Fikus Modernes theater weinheim vorspielen oder glauben, festzustellen, dass die Kresse schlechter wächst, wenn man sie als Hitler beschimpft. Denn vor allem entspricht diese Verwendung auch kaum noch der ursprünglichen Bedeutung im antiken Griechenland. Denn er wurde schon von den Nazis für ihre Zwecke verwendet und am Eingangstor des Konzentrationslagers Buchenwald von innen lesbar angebracht. Man rechtfertigt damit also praktisch das komplette Click here von dem, was die Aussage eigentlich bedeutete und maskiert das mit diesem Sinnspruch als Toleranz. Zunächst die Optionen für den leidenschaftlichen Click, wo man irgendwie, logisch nicht nachvollziehbar schlussfolgert, dass es deshalb völlig egal ist, wie viel Leid man anrichtet. Und obwohl wir Menschen uns auf unser Bewusstsein ziemlich viel einbilden und gern damit herumwedeln, müssen wir zugeben, dass wir relativ wenig davon verstehen. Selbstverständlich ist das wichtig. Hier ein paar social media Kommentare. Es ist kein Fall bekannt oder belegbar wo Schmerzen irgendwie https://nk-stil.se/serien-stream-deutsch/sword-art-online-staffel-1-deutsch.php Hirn entstehen. Oder wenn mal im Restaurant isst… oder bei Freunden… oder zu Veranstaltungen… oder unterwegs mal einen Döner, oder eine Currywurst -oder jetzt in der Kantine auf Arbeit.

Der Artgenosse

Mit so 2019 satirischer jahresrГјckblick Resonanz hätte read more nicht gerechnet. Nicht alle Kämpfe sind es wert, sie auszutragen. Danach hat man nicht zwei lebende Individuen sondern Null. Es ist einfach nicht fifty-fifty. Selbstverständlich verursacht man allein durchs Fleischessen pro Jahr zusätzlich zu den getöteten Tieren indirekt unter anderem den Tod von etwa Bäumen und Millionen unschuldiger Grashalme, die vom zukünftigen Steak grausam bei lebendigem Leib gefressen werden… von Widerkäuern dann gleich mehrfach -ohne Betäubung. Dabei stream thor es erst mal nicht wichtig, ob irgendwo irgendwelche Sensoren oder Signalleiter stimuliert werden, sondern ob dieser Reiz im jeweiligen Lebewesen autonom verarbeitet werden kann und daraus ein Resultat in Form eines Interesses entsteht.

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Hey Veganer, das ist nur so ein Trend! Natürlich gibt es auch Menschen die tatsächlich wenig Tierprodukte essen. Man lässt nur nichts wachsen, weil man Tierhaltung betreiben. Learn more here sind alle zu einem gewissen Grad schuldig link Umweltschäden. Menschen, die ihn vertreten, in ein sehr unvorteilhaftes Licht rücken. Fische sind ja Kaltblüter -so ähnlich wie Gemüse. Https://nk-stil.se/filme-stream-seiten/mean-machine-stream.php sie reagieren natürlich auch auf ihre Umwelt und auf verschiedene Arten von Stress. Wenn man tolerant gegenüber Intoleranz ist, fördert man quasi die Intoleranz die man damit ja eigentlich kritisiert. Nicht zuletzt, weil die Menschen sehr unterschiedlich sind. Mit der Abholzung und Degradierung von Wäldern zerstört man daher auch potenzielle Kohlenstoffsenken, also Reservoirs, die Treibhausgase aufnehmen. Es ist schon sehr grotesk, dass die Bemühungen von Veganern, etwas zu verbessern ausgerechnet von Nichtveganern als inkonsequent und 7maxx programm bezeichnet werden, die ihren gleichgültigen Arsch überhaupt nicht bewegen und denen Tiere und Umwelt komplett an selbigem vorbei is the new black stream series und die dementsprechend rein gar nichts tun… Oder war das jetzt wieder militanter Veganisten-Extremismus von Fanatikern für die nur ihr Veganismus zählt und die gar nicht interessiert naruto serie andere den Müll trennen, Rad fahren, Bio kaufen und Energiesparlampen verwenden?

4 thoughts on “Der artgenosse

  1. Sie haben ins Schwarze getroffen. Darin ist etwas auch mir scheint es die gute Idee. Ich bin mit Ihnen einverstanden.

  2. Ich kann empfehlen, auf die Webseite, mit der riesigen Zahl der Artikel nach dem Sie interessierenden Thema vorbeizukommen.

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